B&B Hotels kommen nach Villingen-Schwenningen

| Hotellerie Hotellerie

Villingen-Schwenningen im Schwarzwald bekommt Zuwachs in der lokalen Hotelszene: Der Oldenburger Projektentwickler LIST Develop Commercial entwickelt an der Ecke eine Hotelimmobilie. Der Mieter steht auch schon fest: das französische Unternehmen B&B Hotels. „Der Standort in Villingen-Schwenningen bietet sich an für die Entwicklung eines solchen Hotelprojektes. Die Stadt hat unter anderem die höchste Industriedichte in Baden-Württemberg und ist Sitz einiger Hightech-Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. So befindet sich beispielsweise die Polizeihochschule Baden-Württemberg in der Stadt“, legt Michael Garstka, Geschäftsführer von LIST Develop Commercial, dar.

Max C. Luscher, CEO Central and Northern Europe von B&B Hotels, ergänzt: „Mit unserem Konzept einer modern ausgestatteten Unterkunft, die zum kleinen Preis alles bietet, was der Gast braucht, sind wir für Geschäftsreisende und Aktivurlauber genau die richtige Adresse. Der Standort in Villingen-Schwenningen und B&B Hotels passen perfekt zusammen. Ich freue mich sehr auf das neue Projekt.“

Offene Fassadengestaltung

In dem künftigen Hotel werden sich 103 Zimmer sowie 22 Tiefgaragenstellplätze befinden. Daneben wird es einen offen gestalteten Frühstücksräume im Erdgeschoss geben. Unterstützung bei der Entwicklung des Hotelprojektes bekommt LIST Develop Commercial von Marggraf Architektur aus Esslingen. „Wir haben eine Fassade entwickelt, die durch eine Kombination aus hellen Riemchen und Elementen aus Holz offen wirkt und sich gleichzeitig in die Bebauung der Umgebung einfügt“, erläutert Nils Marggraf, Managing Director der Marggraf Architekten.

Baustart Ende dieses Jahres

Vor einigen Wochen wurde der positive Bauvorbescheid erteilt. Im Anschluss hat der Projektentwickler den Bauantrag vorbereitet und vor kurzem eingereicht. Parallel wird die Gestaltung der Fassade im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens mit der Stadt und den beteiligten Ämtern abgestimmt und finalisiert. Verläuft alles nach Plan, kann der Bau des Hotels Ende dieses Jahres beginnen. Fertiggestellt wird es dann voraussichtlich Ende 2021/Anfang 2022.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?