Berlin bekommt ein Anti-Corona-Hotel

| Hotellerie Hotellerie

In Berlin Neukölln entsteht derzeit das erste Anti-Corona-Hotel der Stadt. Eigentlich war der Bau, der im Juni eröffnen soll, als normales Apartment-Hotel geplant. Doch dann kam Corona und die Investorengruppe BOB reagierte mit neuer Ausstattung. Man könne aus jeder Situation etwas lernen, erklärte Claudia Sünder von der Investorengruppe laut B.Z.

Nun wird es unter anderem eine Sicherheitsschleuse geben, in der ein Aerosolgemisch zur Desinfektion versprüht wird. Für die Schuhe gibt es passgenaue Überzieher und ein Fieberscanner misst die Körpertemperatur. Auch in den 62 Apartments wird an die Hygiene gedacht: Die Bezüger der Matratzen sind abwaschbar, Aufzüge und Wasserhähne reagieren ohne Berührung. In der Lobby soll zudem eine UV-Lichtsäule dafür sorgen, dass die Oberflächen gereinigt werden, in den Zimmern gelte Krankenhausstandard.
 

Für sie sei es das oberste Gebot, ihren Gästen einen Platz zu bieten, an dem man sich genauso sicher fühle wie zu Hause, so Sünder laut B.Z. Das Haus in Neukölln soll nicht das einzige bleiben: Vier weitere sind dem Bericht zufolge bereits in Planung.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten entwickelt sich der Hotelimmobilienmarkt in Deutschland und Österreich nach Einschätzung von Marktteilnehmern stabil. Gleichzeitig gewinnen belastbare Cashflows, professionelles Asset Management und alternative Finanzierungsformen an Bedeutung.

Sunday Hotels hat die Übernahme von 24 Hotels in Deutschland offiziell bestätigt. Die Häuser wurden zuvor unter den Marken Accor, Wyndham und H+ betrieben und gehörten zuletzt zum Portfolio der insolventen Revo Hospitality Group.

In Iserlohn im Sauerland soll in den kommenden Tagen der Bau eines Hotels aus recycelten Seecontainern beginnen. Das digitale Hotelkonzept von Tin Inn kommt ohne Rezeption und Restaurant aus und richtet sich vor allem an Geschäftsreisende.

Eine neue Untersuchung zur KI-Sichtbarkeit von 515 Hotels im DACH-Raum kommt zu dem Ergebnis, dass privat geführte Häuser in generativen Suchsystemen nur selten empfohlen werden. Besonders Hotelketten schneiden deutlich besser ab.

Nach den Kündigungen zahlreicher Beschäftigter im Garner Hotel Mainz haben sich die Beteiligten auf Abfindungen geeinigt. Wie der SWR berichtet, hätten sich die Hotelgruppe Novum Hospitality und die betroffenen Mitarbeiter nach Verhandlungen verständigt.

Der Krefelder Hof stellt seinen Hotelbetrieb zum 30. September 2026 ein. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem Asbestfunde im Südturm und fehlende Finanzierungsmöglichkeiten für die Hotelentwicklung.

Das Amsterdamer Handelsgericht ordnet eine Untersuchung der Grand Metropolitan Hotels Holding B.V. an. Die Richter äußern Zweifel an Sacheinlagen, Corporate Governance und Informationspolitik – und sprechen in ihrer Begründung sogar von möglicher „heißer Luft“. Unternehmenschef Martin Smura weist die Kritik zurück und spricht von einem eskalierten Gesellschafterkonflikt.

Die MHP Hotel AG hat ihren Hotelumsatz im zweiten Quartal 2026 um 26 Prozent auf 56,8 Millionen Euro gesteigert. Wachstumstreiber waren nach Unternehmensangaben die Portfolioerweiterung sowie die erstmalige Vollquartalskonsolidierung des Hyatt Regency Vienna.

Das Wald- und Golfhotel Lottental in Bochum befindet sich in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Der Betrieb läuft zunächst weiter, während nach einem Investor für eine Übernahme gesucht wird.

Die gambino group plant bis März 2027 die Eröffnung von drei neuen Hotels in München, Memmingen und Bamberg. Mit insgesamt 359 zusätzlichen Zimmern wächst das Portfolio des Unternehmens an drei Standorten in Süddeutschland.