Berlin bekommt ein Anti-Corona-Hotel

| Hotellerie Hotellerie

In Berlin Neukölln entsteht derzeit das erste Anti-Corona-Hotel der Stadt. Eigentlich war der Bau, der im Juni eröffnen soll, als normales Apartment-Hotel geplant. Doch dann kam Corona und die Investorengruppe BOB reagierte mit neuer Ausstattung. Man könne aus jeder Situation etwas lernen, erklärte Claudia Sünder von der Investorengruppe laut B.Z.

Nun wird es unter anderem eine Sicherheitsschleuse geben, in der ein Aerosolgemisch zur Desinfektion versprüht wird. Für die Schuhe gibt es passgenaue Überzieher und ein Fieberscanner misst die Körpertemperatur. Auch in den 62 Apartments wird an die Hygiene gedacht: Die Bezüger der Matratzen sind abwaschbar, Aufzüge und Wasserhähne reagieren ohne Berührung. In der Lobby soll zudem eine UV-Lichtsäule dafür sorgen, dass die Oberflächen gereinigt werden, in den Zimmern gelte Krankenhausstandard.
 

Für sie sei es das oberste Gebot, ihren Gästen einen Platz zu bieten, an dem man sich genauso sicher fühle wie zu Hause, so Sünder laut B.Z. Das Haus in Neukölln soll nicht das einzige bleiben: Vier weitere sind dem Bericht zufolge bereits in Planung.


Zurück

Vielleicht auch interessant

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.

Viele Betroffene des Stromausfalls in Berlin im Januar mussten ins Hotel umziehen. Die meisten haben ihre Übernachtungskosten inzwischen zurückbekommen. Die Kosten sind in 2.685 Fällen bereits ausgezahlt worden.