Berlin bekommt ein Anti-Corona-Hotel

| Hotellerie Hotellerie

In Berlin Neukölln entsteht derzeit das erste Anti-Corona-Hotel der Stadt. Eigentlich war der Bau, der im Juni eröffnen soll, als normales Apartment-Hotel geplant. Doch dann kam Corona und die Investorengruppe BOB reagierte mit neuer Ausstattung. Man könne aus jeder Situation etwas lernen, erklärte Claudia Sünder von der Investorengruppe laut B.Z.

Nun wird es unter anderem eine Sicherheitsschleuse geben, in der ein Aerosolgemisch zur Desinfektion versprüht wird. Für die Schuhe gibt es passgenaue Überzieher und ein Fieberscanner misst die Körpertemperatur. Auch in den 62 Apartments wird an die Hygiene gedacht: Die Bezüger der Matratzen sind abwaschbar, Aufzüge und Wasserhähne reagieren ohne Berührung. In der Lobby soll zudem eine UV-Lichtsäule dafür sorgen, dass die Oberflächen gereinigt werden, in den Zimmern gelte Krankenhausstandard.
 

Für sie sei es das oberste Gebot, ihren Gästen einen Platz zu bieten, an dem man sich genauso sicher fühle wie zu Hause, so Sünder laut B.Z. Das Haus in Neukölln soll nicht das einzige bleiben: Vier weitere sind dem Bericht zufolge bereits in Planung.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit der Eröffnung des Masana Algarve führt Hyatt ihre Marke Destination in Portugal ein. Das Resort in der Nähe von Albufeira bietet 33 Wohneinheiten und ist Teil einer Wachstumsstrategie des Konzerns auf der Iberischen Halbinsel.

Der Landkreis Harz hat das Brockenhotel und die Gastronomie an Timberjacks verpachtet. Der Betreiberwechsel ist für den 1. April 2026 vorgesehen. Timberjacks habe sich in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb mit seinem Konzept „Brocken Mountain Lodge“ durchgesetzt.

Für die Grafenau Hotel Betriebs GmbH & Co. KG wurde eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Laut Impressum ist die Gesellschaft dem Sonnenhof in Grafenau zugeordnet. Laut Bericht soll eine Zusammenarbeit zwischen InterSPA und Michel-Hotels gestoppt worden sein.

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Ein Bericht von Hospitality Investor zeigt: US-Investoren richten ihren Fokus 2026 verstärkt auf Europas Hotelmarkt. Nicht verkaufte Portfolios und Marktbedingungen spielen dabei eine Rolle.

1912 Hotels hat den Betrieb des Strandhotels Ahlbeck auf Usedom übernommen. Das Unternehmen plant eine strategische Neuausrichtung des Hauses mit 105 Zimmern inklusive eines neuen Gastronomiekonzepts.

Die Frankfurter Oreda GmbH hat ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald restrukturiert und die Suche nach einem Endinvestor eingeleitet. Durch eine Anpassung des Baurechts und der Zimmerkapazitäten wurde die Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb des künftigen Wellnesshotels geschaffen.

In Fusch an der Großglocknerstraße entsteht bis Ende 2026 das Designer Motel glockna mit 100 Betten. Das Konzept von Helmut Wimreiter setzt auf eine Kombination aus moderner Architektur, Gastronomie und einer spezialisierten Infrastruktur für mobile Reisende.

Das Kastens Hotel Luisenhof in Hannover hat eine von Azubis gestaltete Veranstaltung für deren Angehörige durchgeführt. Die angehenden Fachkräfte übernahmen die Planung, die Organisation des Menüs sowie die Durchführung des Service und des Rahmenprogramms in Eigenregie.

Adagio hat in Villeneuve-d’Ascq bei Lille ein neues Haus mit 97 Einheiten eröffnet. Der Standort ist Teil einer strategischen Partnerschaft mit der Sergic Gruppe und erweitert das französische Netzwerk des Unternehmens auf 84 Betriebe.