Berlin bekommt ein Anti-Corona-Hotel

| Hotellerie Hotellerie

In Berlin Neukölln entsteht derzeit das erste Anti-Corona-Hotel der Stadt. Eigentlich war der Bau, der im Juni eröffnen soll, als normales Apartment-Hotel geplant. Doch dann kam Corona und die Investorengruppe BOB reagierte mit neuer Ausstattung. Man könne aus jeder Situation etwas lernen, erklärte Claudia Sünder von der Investorengruppe laut B.Z.

Nun wird es unter anderem eine Sicherheitsschleuse geben, in der ein Aerosolgemisch zur Desinfektion versprüht wird. Für die Schuhe gibt es passgenaue Überzieher und ein Fieberscanner misst die Körpertemperatur. Auch in den 62 Apartments wird an die Hygiene gedacht: Die Bezüger der Matratzen sind abwaschbar, Aufzüge und Wasserhähne reagieren ohne Berührung. In der Lobby soll zudem eine UV-Lichtsäule dafür sorgen, dass die Oberflächen gereinigt werden, in den Zimmern gelte Krankenhausstandard.
 

Für sie sei es das oberste Gebot, ihren Gästen einen Platz zu bieten, an dem man sich genauso sicher fühle wie zu Hause, so Sünder laut B.Z. Das Haus in Neukölln soll nicht das einzige bleiben: Vier weitere sind dem Bericht zufolge bereits in Planung.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ruhige Nebensaison, neue Seenlandschaft, mehr Übernachtungen im Flughafen-Umfeld: Brandenburgs Tourismus bleibt aus Sicht der Branche stabil. Sorgen macht die Gastronomie.

Der Falkensteinerhof in Vals startet mit neuer 4-Sterne-Superior-Klassifizierung in die Wintersaison 2025/26. Neben baulichen Erweiterungen fokussiert das familiengeführte Haus auf ein geschärftes Kulinarik-Konzept und ergänzte Angebote für Familien.

Die Primestar Group eröffnet am 1. März das June Six Salzburg. In Zusammenarbeit mit der Soravia Gruppe und Marriott International wird das ehemalige Mayburg Salzburg als Tribute Portfolio Hotel neu positioniert.

Das Tourismusjahr 2025 war in Thüringen weitgehend von Stabilität geprägt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit rund 10,1 Millionen nur geringfügig unter der des Vorjahres.

Der Aparthotel-Betreiber Adagio blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit einem Rekordumsatz von 339 Millionen Euro und einer hohen Auslastung festigt das Unternehmen seine Position und kündigt für 2026 weitere Standorteröffnungen an.

Marriott International blickt auf ein wachstumsstarkes Jahr 2025 in der EMEA-Region zurück. Mit über 230 neuen Verträgen und einem Fokus auf Luxusobjekte, Markenresidenzen sowie das mittlere Preissegment, festigt der Konzern seine Präsenz in der Region.

Die Radisson Hotel Group kündigt das neue Radisson Blu Hotel & Conference Centre in Salzburg an. Durch eine Konversion entsteht bis Mitte 2026 in Kooperation mit der GCH Hotel Group ein Tagungshotel mit über 1.700 Quadratmetern Eventfläche nahe dem Hauptbahnhof.

Die Radisson Hotel Group debütiert in Neuseeland: Das neu eröffnete Radisson RED Auckland setzt im Herzen des Kunstviertels auf theatralisches Design und verfügt über die landesweit größte Dachterrasse.

Die The Chocolate on the Pillow Group schließt das Rebranding in Hannover ab: Nach einer Investition von 4 Millionen Euro wurde das ehemalige Ghotel als Four Points Flex by Sheraton neu eröffnet.

Die GCH Hotel Group übernimmt das Management des markanten Pyramiden-Hotels in Fürth. Ab März 2026 firmiert das Haus unter der Marke Radisson Individuals und setzt auf eine Verbindung von eigenständiger Architektur und internationalem Vertrieb.