Berliner Hotel Mandala und Restaurant Facil feiern Jubiläum

| Hotellerie Hotellerie

Das Berliner Hotel The Mandala und das darin integrierte Restaurant Facil feiern am 5. Juli ihr 25-jähriges Bestehen. Wie das eigentümergeführte Haus mitteilt, sei das Gebäude am Potsdamer Platz in diesem Vierteljahrhundert seiner gestalterischen Linie ohne einen einzigen großen Umbau treu geblieben. Während die Hülle des Bauwerks von den Architekten Ulrike Lauber und Wolfram Wöhr entworfen wurde, zeichnen die Gesellschafter Lutz Hesse und Christian Andresen für das Innenleben der Immobilie verantwortlich.

Das Hotel verfügt über 159 individuell gestaltete Studios und Suiten, die sich auf 28 verschiedene Grundrisse verteilen. Bei der Einrichtung haben die Eigentümer laut eigenen Angaben auf langlebige Qualität gesetzt, sodass beispielsweise die vor 25 Jahren in New York ausgewählten Restaurantstühle bis heute genutzt und lediglich gepflegt sowie neu bezogen werden.

Beständige Materialien und punktuiertes Licht

Die einzige nennenswerte optische Veränderung in dem Zeitraum betraf die sechs Säulen im Restaurant Facil, deren Farbgebung von Terrakotta-Rot zu Creme-Weiß modifiziert wurde. Seither bestimmen Fadenvorhänge, die passend zu den Jahreszeiten in Weiß oder Schwarz wechseln, den Rhythmus des Raumes. Die gestalterische Inspiration stamme aus Boutiquen in Paris und London, woraus das Konzept eines punktuierten Lichts auf einer reduzierten Tischkultur mit Produkten von Hering Berlin, KPM und Robbe & Berking entstand.

Architektur verbindet Innenbereich mit Bambusgarten

Eine bauliche Besonderheit des Restaurants bildet das vom Architekturbüro Flum entworfene, vollständig aufschiebbare Glasdach sowie Türen zu allen Seiten. Diese Konstruktion ermögliche den Betrieb an 365 Tagen im Jahr und verbinde den Gastraum fließend mit einer von einem Bambusgarten umgebenen Terrasse. Zudem passierten Gäste beim Betreten des Restaurants eine verglaste, einsehbare Küche, was Küchendirektor Michael Kempf und Küchenchef Joachim Gerner als Bühne für ihre Arbeit nutzen. Das Jubiläum wird am 5. Juli 2026 mit einem Event von 14 bis 19 Uhr begangen, an dem auch ehemalige Auszubildende teilnehmen.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Signo Hospitality übernimmt das Mercure Hotel Mannheim am Friedensplatz. Mit dem Standort wächst das Portfolio des Hotelmanagement-Unternehmens auf zehn Hotels an sieben Standorten.

Die NGG kritisiert den Umgang mit den Beschäftigten der insolventen Revo-Gruppe. Nach Angaben der Gewerkschaft haben rund 500 Mitarbeiter Kündigungen erhalten, obwohl Prism die 24 Hotels unter der Marke Sunday Hotels weiterführen will.

Der Vatikan bereitet die Umwandlung der Domus Internationalis Paulus VI im historischen Zentrum Roms in ein Hotel vor. Nach Angaben der Vermögensverwaltung liegt die Genehmigung vor, ein Betreiber wurde bereits identifiziert.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten kritisiert den Umgang mit den Beschäftigten nach der Insolvenz der Hotelgruppe Revo. So plant etwa der indische Konzern Prism, 24 Hotels zu übernehmen. Rund 500 bisherige Beschäftigte hätten Kündigungen erhalten.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat rund fünf Monate vor der Eröffnung ein erstes Musterzimmer vorgestellt und Einblicke in die geplante Innenarchitektur gegeben.

Eine aktuelle Auswertung beleuchtet den wachsenden Trend von Hotelrestaurants als eigenständige kulinarische Destinationen und analysiert statistische Kennzahlen zur Reiseplanung.

Die Dorint Hotelgruppe erweitert ihr Portfolio mit einem neuen Haus im Taylor Green Business Park in Mannheim und setzt auf die Kombination aus Business und Entertainment.

Das ehemalige Boutiquehotel Stadthalle in Wien firmiert nach einer Übernahme durch die Münchner Gruppe ab sofort unter dem Namen Cocoon Wien Westbahnhof und setzt auf digitale Prozesse sowie nachhaltige Konzepte.

Das Gastgewerbe erlebt weiterhin schwierige Zeiten. Viele Gäste schauen auf das Geld, aber die Preise steigen. Aushilfen und Fachpersonal sind schwer zu finden. Krankheitsbedingte Ausfälle verschärfen die Situation.

Nach einem Bericht der Immobilien Zeitung sollen die Eigentümer des Adlon-Fonds über den Verkauf des Berliner Hotels Adlon abstimmen. Der vorgeschlagene Mindestverkaufspreis liegt demnach bei 280 Millionen Euro.