Berliner Swissôtel muss dicht machen

| Hotellerie Hotellerie

Paukenschlag auf dem Berliner Hotelmarkt. Das Swissôtel am Kudamm muss Ende November schließen. Die neuen Eigentümer des Gebäudes wollen aus den Hotelzimmern Büros machen, wie die Gourmetwelten berichten.

Damit verliert der Kurfürstendamm in Berlin eine Hotelinstitution. Das 5-Sterne-Hotel wurde im August 2001 eröffnet und gehörte fortan zu einer der festen Größen auf dem Hotelmarkt der Hauptstadt. Im Restaurant 44 des Swissôtels feierte Tim Raue seinen ersten Erfolg.


Nun wurde das markante Gebäude der Stararchitekten Gerkan, Marg & Partner von der Frankfurter Investor RFR Holding und der Centrum Gruppe aus Düsseldorf gekauft, die scheinbar vorzeitig den Mietvertrag kündigten.

Da das Swissôtel von Accor betrieben wird, sollen Gäste, die über den November hinaus gebucht haben, in anderen Häusern untergebracht werden. Ob gleiches für die Mitarbeiter gilt ist nicht sicher. Zwar werde angestrebt Beschäftigte in anderen Hotel aufzunehmen, man wolle aber auch für einen sozialverträglichen Stellenabbau sorgen, heißt es aus der Unternehmenskommunikation gegenüber der Berliner Morgenpost.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Accor weist Vorwürfe zu Menschenrechtsverstößen zurück und kündigt interne sowie externe Untersuchungen an. Der Konzern bestreitet zudem Verbindungen zu Jeffrey Epstein.

Mit der Eröffnung des Masana Algarve führt Hyatt ihre Marke Destination in Portugal ein. Das Resort in der Nähe von Albufeira bietet 33 Wohneinheiten und ist Teil einer Wachstumsstrategie des Konzerns auf der Iberischen Halbinsel.

Der Landkreis Harz hat das Brockenhotel und die Gastronomie an Timberjacks verpachtet. Der Betreiberwechsel ist für den 1. April 2026 vorgesehen. Timberjacks habe sich in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb mit seinem Konzept „Brocken Mountain Lodge“ durchgesetzt.

Für die Grafenau Hotel Betriebs GmbH & Co. KG wurde eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Laut Impressum ist die Gesellschaft dem Sonnenhof in Grafenau zugeordnet. Laut Bericht soll eine Zusammenarbeit zwischen InterSPA und Michel-Hotels gestoppt worden sein.

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Ein Bericht von Hospitality Investor zeigt: US-Investoren richten ihren Fokus 2026 verstärkt auf Europas Hotelmarkt. Nicht verkaufte Portfolios und Marktbedingungen spielen dabei eine Rolle.

1912 Hotels hat den Betrieb des Strandhotels Ahlbeck auf Usedom übernommen. Das Unternehmen plant eine strategische Neuausrichtung des Hauses mit 105 Zimmern inklusive eines neuen Gastronomiekonzepts.

Die Frankfurter Oreda GmbH hat ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald restrukturiert und die Suche nach einem Endinvestor eingeleitet. Durch eine Anpassung des Baurechts und der Zimmerkapazitäten wurde die Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb des künftigen Wellnesshotels geschaffen.

In Fusch an der Großglocknerstraße entsteht bis Ende 2026 das Designer Motel glockna mit 100 Betten. Das Konzept von Helmut Wimreiter setzt auf eine Kombination aus moderner Architektur, Gastronomie und einer spezialisierten Infrastruktur für mobile Reisende.

Das Kastens Hotel Luisenhof in Hannover hat eine von Azubis gestaltete Veranstaltung für deren Angehörige durchgeführt. Die angehenden Fachkräfte übernahmen die Planung, die Organisation des Menüs sowie die Durchführung des Service und des Rahmenprogramms in Eigenregie.