Best Western startet Portal für Homeoffice im Hotelzimmer

| Hotellerie Hotellerie

Hoteloffice statt Homeoffice - viele Hotels der BWH Hotel Group Central Europe haben ihren Betrieb auch in der Corona-Krise für geschäftliche Übernachtungen weiterhin geöffnet und bieten das Angebot Homeoffice im Hotelzimmer an. Auf einer Webseite finden interessierte Firmen und Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten müssen, ab sofort übersichtlich die deutschlandweiten Angebote der Hotelgruppe.

“Viele Unternehmen haben aufgrund der Corona-Krise ihre Mitarbeiter ins Homeoffice schicken müssen. Allerdings verfügen nicht alle Mitarbeiter in den eigenen vier Wänden über optimale Gegebenheiten für ein Arbeiten von Zuhause. Mangelnder Platz, schlechte Internetverbindungen oder auch herumtobende Kinder können ein konzentriertes und effektives Arbeiten erschweren. Hotelzimmer stellen einen guten Ausweichort für produktives und ruhiges Arbeiten dar. Daher freuen wir uns, dass so viele Hotels unserer Gruppe hierzu ihren Teil beitragen und wir das Angebot zentral über die neue Webseite präsentieren und vermarkten können”, sagt Marcus Smola, Geschäftsführer der BWH Hotel Group Central Europe GmbH.

Zu allen verfügbaren Standorten gibt es die Angebotsdetails der jeweiligen Hotels mitsamt den Preisen für die Nutzung eines Hotelzimmers als Homeoffice. Über einen Button wird die Anfrage oder Reservierung direkt per E-Mail an das ausgewählte Hotel geschickt. Die Homeoffice-Angebote gibt es mittlerweile in mehr als 30 Hotels der Gruppe in Deutschland und der Schweiz, unter anderem in Aalen-Treppach, Baunatal/Kassel, Berlin, Bonn, Dresden, Ehingen, Erfurt, Essen, Frankfurt, Freiburg, Husum, Mannheim, Mülheim, München-Unterföhring, Offenbach, Würzburg und Zürich.

Stellung halten in der Krise

Viele Best Western Hotels und Hotels der Worldhotels Collection, die zur BWH Hotel Group gehören, haben ihre Häuser auch in dieser Zeit weiterhin mit höchsten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen geöffnet. „Hotels, die in der aktuellen Krise die Stellung halten, gebührt mein voller Respekt. Denn auch wenn derzeit private Übernachtungen untersagt sind, helfen diese Hotels in der Krise mit Übernachtungsangeboten jenen Menschen, die jetzt unterwegs übernachten müssen, wie Außendienstmitarbeiter, LKW-Fahrer, Hilfskräfte, Pflegepersonal, Ärzte in Bereitschaft, Polizei oder Feuerwehr – alle Menschen, die das ganze Land in diesen Zeiten so großartig unterstützen. Aber auch das Angebot von Hotels, Zimmer als Homeoffices zur Verfügung zu stellen, gehört zu den positiven Beispielen, wie Hotels in der Krise unterstützen können“, so BWH Hotel Group Central Europe-Geschäftsführer Marcus Smola.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.