Biden und Putin in Genf: Kleines Vier-Sterne-Hotel rückt ins Zentrum des Gipfeltreffens  

| Hotellerie Hotellerie

Am 16. Juni soll es in Genf zu einem Treffen zwischen Joe Biden und Wladimir Putin kommen. Jetzt ist offenbar auch klar, wo das Gipfeltreffen stattfinden wird. In dem historischen Herrenhaus im Genfer Stadtpark Parc des Eaux-Vives – dem kleinsten Vier-Sterne-Hotel der Schweiz. Ein offizielles Statement gibt es noch nicht.

Wie die Luzerner Zeitung schreibt, habe das Newsportal Heidi.news zuerst über das Treffen berichtet und einen Mitarbeiter aus dem Organisationsteam als Quelle genannt. Hinweise gab es allerdings auch von anderer Stelle, denn eine Ausstellung in der Nähe des Hotels muss offenbar kurz vor dem Treffen kurzfristig beendet werden. Auch die gesamte Parkanlage soll für die Dauer des Gipfeltreffens aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

Wie die NZZamSonntag berichtet, sollen bereits Sicherheitsleute der zwei Delegationen das Hotel mit gerade einmal sieben Zimmern inspiziert haben.

Der Parc des Eaux-Vives ist mit seiner Sicht auf den Genfersee wohl einer der schönsten und ältesten Pärke der Stadt Genf. Naturliebhaber schätzen die vielen hundertjährigen Bäume und die weiten Rasenflächen. Und der Strand von Eaux-Vives liegt nur einen Katzensprung entfernt.

Der Parc des Eaux-Vives, welcher im 16. Jahrhundert errichtet wurde, ist die Verlängerung des Parc la Grange, mit dem er über eine Tür verbunden ist. Das den Park dominierende Herrenhaus ist ein angesehenes Hotel-Restaurant und ein idealer Ort, um sich zu stärken und dabei den prächtigen Blick auf den See und den Jura zu geniessen. 

Der Strand von Eaux-Vives wurde gebaut, um den gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht zu werden und das urbane Zentrum aufzuwerten. Die öffentliche Anlage mit einem 400 Meter langen Strand liegt nur zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt, beinhaltet einen Wassergarten mit seltenen Pflanzen und einen Park. Der neue Ruhepol umfasst weiter eine grosse Esplanade für Segelboote, ein Fischerdorf und ein Restaurant direkt gegenüber Genfs Springbrunnen, dem Jet d’Eau. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.