Bonner Hotels schließen sich gegen Ketten-Konkurrenz zusammen

| Hotellerie Hotellerie

In Bonn haben sich 14 Hoteliers zum Verbund „Die Originale – Echte Bonner Hotels“ zusammengeschlossen, um sich für den Wettbewerb gegen die großen Ketten zu wappnen. Nach Angaben der Organisatoren handele es sich dabei um die größte städtische Kooperation inhabergeführter Hotels. Nun soll es zunächst mit gemeinsamen Marketingaktionen und einer Gästekarte losgehen. 

Wie die Bonner Rundschau berichtet, waren viele der Hotels bereits zuvor im „Arbeitskreis Bonner Stadthotel“ aktiv, der schon 1999 gegründet wurde. Der jetzige Zusammenschluss erweitere aber die Möglichkeiten der Hoteliers, wie zum Beispiel Werbeaktionen auf der anstehenden ITB sowie bei Stadt- und Bürgerfesten. Diese wären für ein einzelnes Hotel natürlich nur schwer zu leisten. 

Und da das sogenannte „Storytelling“ derzeit im Tourismus schwer angesagt ist, soll ein besonderes Augenmerk auf echte Bonner Geschichten gelegt werden. Diese sollen potentiellen Gästen die Originale der Stadt vorstellen – und das vom Beethoven bis zur Weiberfastnacht. Betreut wird das Projekt von der Rheinland Tourismus GmbH. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.