Booking.com erweitert Genius-Raten auf andere OTAs

| Hotellerie Hotellerie

Hoteliers, die am Genius-Programm von Booking teilnehmen, haben in den letzten Tagen Post erhalten. Darin schreibt der Zimmervermittler, dass Raten des Loyalitätsprogramms nun auch auf andere OTAs ausgedehnt werden sollen. Hoteliers, die das nicht wünschen, müssen aktiv widersprechen.

Da in der ersten E-Mail, die Booking schrieb, der Abmeldelink ins Leere lief, schrieb das Unternehmen eine zweite Nachricht an die „sehr geehrten Partner“, worin sich das Unternehmen zunächst für die „technischen Probleme bei unserer letzten E-Mail“ entschuldigt.

Dann freuen sich die E-Mail-Schreiber von Booking, mitteilen zu können, den Hotels. ab dem 2. Dezember, Zugang zu einer größeren Zielgruppe bieten zu können, da Genius-Raten Vielreisenden nun auch auf anderen Portalen der Booking Holdings-Gruppe angeboten würden. So könne der Hotelier die Sichtbarkeit und Buchungen mit einer ähnlichen Zielgruppe erhöhen. Dabei handelt es sich um Portale wie Priceline oder Agoda.

Wenn Booking.com nun reduzierte Raten, wie die Genius-Preise, auf weiteren Portalen der Gruppe zeigt, befürchten Experten, dass dies zu einem weiteren Kontrollverlust der Hoteliers über ihre Daten führen könnte.

Hoteliers, die nicht wünschen, dass ihre auf Booking eingestellten Raten auf weiteren Portalen gezeigt werden, müssen aktiv widersprechen, da Booking ansonsten von einem stillschweigenden Einverständnis ausgeht. Dazu folgen Hoteliers dem Link in der E-Mail von Booking.com und deaktivieren die Weitergabe von Genius Raten im Booking-Extranet unter „Analytics“, „Geniusübersicht“, „Verwalten Sie Ihr Publikum“. Hier besteht die Möglichkeit, sich davon abzumelden „ein größeres Publikum mit Ihren Genius-Raten anzusprechen“.

Booking Genius ist das Loyalitätsprogramm” von Booking.com. Gäste die mindestens zwei Buchungen über Booking.com in Anspruch genommen haben, erhalten den Genius Status und profitieren von rabattierten Preisen, die sichtbar sind, wenn sich der Gast auf Booking.com eingeloggt hat.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Achat Hotels heißen 39 neue Auszubildende in den Berufen Hotelfach, Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie sowie Küche willkommen. Durch den aktuellen Zuwachs beschäftigt das Unternehmen deutschlandweit nun mehr als 100 Auszubildende und dual Studierende.

Der britische Hotelbetreiber Whitbread plant eine massive Ausweitung seiner Marke Premier Inn auf dem deutschen Markt. Ziel des Unternehmens ist es, langfristig eine ähnlich dominante Marktstellung wie in Großbritannien zu erreichen.

Neue Impulse für das Team: Das Hotel Jordan’s Untermühle setzt mit einem Wohlfühl-Coach und einer speziellen HR-Leitung auf eine intensive Mitarbeiterbetreuung, um die Fluktuation zu senken und die Servicequalität im Familienbetrieb zu sichern.

Das Sonnenalp Resort in Ofterschwang hat sein Angebot um das „Hofgut“ erweitert. Der Neubau umfasst eine Reithalle, Gastronomie und Appartements. Damit knüpft die Inhaberfamilie Fäßler an die Geschichte des Standorts an, der 1919 als Bauernhof seinen Ursprung nahm. (Mit großer Bildergalerrie)

Der Hotelimmobilienmarkt 2026 verabschiedet sich von Einheitslösungen. Da pauschale Marktstrategien an Relevanz verlieren, entscheiden nun Betreiberqualität und operative Effizienz über den Investitionserfolg. Experten analysieren die neue Selektivität am Markt.

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten hat das Grand Hotel in der mittelenglischen Stadt Leicester wiedereröffnet. Der ikonische Art-déco-Bau aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts erstrahlt jetzt als Grand Hotel Leicester by The Unlimited Collection.

HG Hotels & Resorts erweitert das britische Portfolio um vier neue Standorte. Während die Marke voco ein geschichtsträchtiges Haus in London bezieht, wächst Garner durch drei neue Projekte in Kooperation mit Fairview Hotels.

Die Althoff Hotels weiten ihr Bildungsangebot massiv aus. Durch eine neue Kooperation mit der Deutschen Hotelakademie (DHA) setzt die Kölner Hotelgruppe auf staatlich anerkannte Abschlüsse und individuelle Förderprogramme, um die Mitarbeiterentwicklung im Zuge der digitalen Transformation neu auszurichten.

Das Hotel Annaberg in Bad Dürkheim beendet zum 28. Februar 2026 seinen Geschäftsbetrieb. Wie das Unternehmen mitteilt, sind neue Buchungen für das Haus ab sofort nicht mehr möglich. Ursache für das Ende der Bewirtschaftung unter dem jetzigen Betreiber ist das Auslaufen des Pachtvertrages der Halbersbacher Hospitality Group.

Die Nachfrage nach Hotelzimmern in Deutschland bleibt 2025 robust, doch die Erlöse stagnieren. Laut der aktuellen Analyse von Christie & Co geraten vor allem die Zimmerpreise unter Druck, was trotz steigender Auslastung zu einem leichten Rückgang beim RevPAR führt.