Broermann Health & Heritage Hotels trauern um Gründer Dr. Bernard große Broermann

| Hotellerie Hotellerie

Das Familienunternehmen Broermann Health & Heritage Hotels trauert um Gründer Dr. Bernard große Broermann, der am 25. Februar 2024 im Alter von 80 Jahren verstorben ist. Zur Gruppe gehören heute fünf Luxushotels: in Deutschland das Falkenstein Grand und die Villa Rothschild in Königstein im Taunus und das Hotel Atlantic Hamburg sowie in der Schweiz in Montreux am Genfer See das Grand Hotel Suisse Majestic und das Fairmont Le Montreux Palace.

Dr. Bernard große Broermann zählt zu den erfolgreichsten Unternehmern Deutschlands. Sein Unternehmertum und Wirken als Visionär kamen zunächst als Gründer und Gesellschafter der Asklepios Kliniken, einem der führenden Gesundheitsanbieter in Deutschland, zum Tragen. 

„Wir sind zutiefst bestürzt über den Tod unseres Gründers. In Gedanken sind wir bei seiner Familie, der wir unser tiefstes Mitgefühl und aufrichtiges Beileid aussprechen. Dr. Bernard große Broermann hat den Erfolg unserer herausragenden Boutiquehotels nicht nur initiiert, sondern auch mit Leidenschaft weiterentwickelt. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Broermann Health & Heritage Hotels war es stets eine große Ehre, für den und mit dem beispielhaften Unternehmer und Menschen Dr. Bernard große Broermann tätig zu sein. Sein Werk werden wir in seinem Sinne und im Auftrage der Familie große Broermann weiter fortführen", so Broermann Health & Heritage Geschäftsführer Dr. Jan Liersch.

Dr. Bernard große Broermann wurde am 20. November 1943 im niedersächsischen Damme geboren. Studien der Medizin, Chemie, Betriebswirtschaftslehre und Rechtswissenschaften, verbunden mit seinem Unternehmersinn, legten den Grundstein für seine Karriere. Höchste Auszeichnungen beim Abschluss der Managementschulen INSEAD in Fontainebleau sowie der Harvard Business School waren weitere Eckpfeiler für seine berufliche Laufbahn, die er bei Ernst & Winney (heute Ernst & Young) begann, um sich dann als niedergelassener Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer zu etablieren.

1985 gründete Dr. Bernard große Broermann die Asklepios Kliniken Gruppe, 1999 die Gruppe der Broermann Health & Heritage Hotels. Für die Zukunft seiner Unternehmensgruppe hat Dr. Bernard große Broermann festgelegt, dass ein Gremium aus Familienangehörigen und langjährig Vertrauten die Wahrung von Gesellschafterinteressen dauerhaft sicherstellt und das unternehmerische Werk von Dr. Bernard große Broermann in seinem Sinne fortführt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.