Capella Hotels kehrt nach Europa zurück: Luxusherberge in Florenz öffnet 2027

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelgruppe Capella Hotels and Resorts plant ihre Rückkehr auf den europäischen Markt mit der Eröffnung des Capella Florence im Jahr 2027. Das Hotel wird in einem historischen Gebäudekomplex ehemaliger Klöster im Zentrum von Florenz, nahe der Piazza della Libertà und dem Dom, entstehen. Dies markiert einen erneuten Schritt in der globalen Expansion der Luxusmarke, nachdem Capella Hotels bis vor einigen Jahren bereits mit dem Breidenbacher Hof in Düsseldorf in Europa vertreten war.

Das Projekt in der Via San Gallo wird von den italienischen Architekturbüros RPA und De Vita & Schulze betreut, während das französische Designhaus Liaigre für die Inneneinrichtung verantwortlich zeichnet. Ziel ist es, dem kulturell bedeutenden Anwesen, das einst die Klöster Sant’Agata, San Clemente und Santa Lucia di Camporeggi beherbergte und im Laufe der Jahrhunderte auch als Militärkrankenhaus diente, neues Leben einzuhauchen.
 

Cristiano Rinaldi, Präsident der Capella Hotel Group, äußerte sich zu dem Vorhaben: „Capella Florence ist eine natürliche Weiterentwicklung unserer Vision, die Capella-Erfahrung in eine Stadt zu bringen, in der Kultur, Geschichte und Kunst tief im Alltag verwurzelt sind.“

Er betonte die Zusammenarbeit mit Architekten und Innenarchitekten, die das Engagement der Gruppe teilen, Räume zu schaffen, die die lokale Geschichte respektieren und gleichzeitig Verbindungen für den heutigen Luxusreisenden herstellen. Rinaldi bezeichnete es als Privileg, mit der Erneuerung dieses historischen Teils des kulturellen Erbes von Florenz betraut zu sein.


Zurück

Vielleicht auch interessant

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.

Das Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor seiner ersten großen Restaurierung seit 1999. Unter der Leitung von Tristan Auer ist ein 18-monatiges Programm geplant, um das markante Gebäude zu modernisieren.

Teaser: Scandic eröffnet im August 2026 ein weiteres Hotel in Berlin. Das Scandic Charlottenburg umfasst 214 Zimmer und ist der dritte Standort der Gruppe in der Hauptstadt. In dem Gebäude war vormals das Abba-Hotel unter gebracht.

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.

Die Hotelstars Union wächst mit der Slowakei auf 22 Mitglieder an und fordert von Buchungsportalen wie Booking.com eine transparentere Darstellung von Hotelsternen, um die Irreführung von Verbrauchern zu stoppen.

Pressemitteilung

Das Qualifizierungsprogramm „Food Service Assistance“ von Deutscher Hotelakademie und Chickpeace wurde doppelt ausgezeichnet: mit dem eLearning AWARD 2026 und als Fernstudienprojekt des Jahres. Es richtet sich an geflüchtete Frauen und kombiniert digitale Lernformate mit praxisnaher Ausbildung – als Antwort auf Fachkräftemangel und fehlende Bildungszugänge in der Gastronomie.

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat fünf Hotelimmobilien aus seinem Portfolio an einen neuen Betreiber übergeben. Künftig werden die Häuser unter der Marke Sunday Hotels, die zur Unternehmensgruppe Prism (ehemals OYO) gehört, geführt, wie das Unternehmen mitteilt.

Laut einem Accor-Bericht priorisieren Gäste die Gesundheit vor der Erschwinglichkeit bei der Speisenauswahl. Der Konzern reagiert mit einer Quote für pflanzliche Gerichte und einer Neuausrichtung seiner Nachhaltigkeitsstrategie.