Chasa Montana in Samnaun wird nach Umbau 5-Sterne-Superior Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Das Relais & Châteaux Chasa Montana Hotel & Spa im bündnerischen Samnaun darf sich nach dem Umbau ab Dezember mit einem weiteren Stern schmücken. Nachdem das 1965 erbaute Haus 1994 erweitert und modernisiert wurde, steht dieses Jahr erneut eine umfassende Renovierung an.

Wie Hubert Zegg, Repräsentant der Inhaberfamilie Zegg erklärt, sollen die bereits hohen Dienstleistungsstandards im Chasa Montana weiter verbessert und die Hardware auf den neuesten Stand gebracht werden. «Die Erneuerung war seit mehreren Jahren geplant. Und obschon sich die Welt als etwas unberechenbar herausgestellt hat, wagen wir nun diesen Sommer einen großen Umbau, um unseren Gästen ab Anfang Dezember ein luxuriöses, unvergessliches und einzigartiges Ferienerlebnis bieten zu können», so Hubert Zegg.

Zusätzliche Suiten

Die Investitionssumme von rund 20 Millionen Franken wird unter anderem dazu verwendet, um mit dem Architekturbüro Fanzun von Chur die 43 Doppelzimmer und 10 Suiten in neu 25 individuelle Doppelzimmer und 20 Suiten zu verwandeln. Ebenfalls ein aufgefrischtes Design bekommen das «Gourmet Stübli La Miranda», die «Restaurant -Pizzeria La Pasta» und das Halbpensions-Restaurant, das neu unter dem Namen «Restaurant La Serena» geführt wird.

Für die Innenarchitektur zeichnet Cathrin Hoch in Zusammenarbeit mit Eliane und Oliv ier Zegg sowie der Gastgeberfamilie Eisner verantwortlich. Der luxuriös-elegante und zugleich authentische Stil wird von einheimischen Materialien geprägt. Darunter Arvenholz für Schränke und Wände oder Granit in den Badezimmern. «Alpen-Charme mit besonderem Chic», fasst Eliane Zegg das neue Interior-Design zusammen.

Nachhaltigkeit im Fokus

Im Rahmen des Umbaus wird auch die gesamte Gebäudetechnik erneuert und auf einen zeitgemäßen, nachhaltigen Stand gebracht. Zusätzlich wird eine Wärme- Rückgewinnungsanlage für sämtliche Warmwasser-Verbraucher installiert. Das Thema Nachhaltigkeit wird sämtliche Bereiche des Luxushotels prägen: Vom Einkauf über die Energie bis hin zum kulinarischen Angebot.

Die Annehmlichkeiten für die Gäste werden auch in Zukunft großgeschrieben: Dazu gehört, dass die Rezeption rund um die Uhr besetzt, ein Concierge vor Ort ist, warme Speisen etwas länger und Snacks sogar 24 Stunden lang serviert und sämtliche weitere 5-Sterne-Kriterien erfüllt werden. «Auf die individuellen Wünsche möchten wir zukünftig noch stärker eingehen», sagt Direktor der ZEGG Hotels und Gastgeber des Chasa Montana Hotel & Spa, Daniel Eisner. Mit rund 80 Mitarbeitenden erziele man eine Angestellten-Gäste-Ratio von fast 1:1. Zudem werde man spezielle Erlebnismomente kreieren und den Besuchern einzigartige Erfahrungen bieten. 

Soziales Engagement

Der Nachhaltigkeitsgedanke der Familie Zegg fließt auch in den Umgang mit den Mitarbeitenden ein. Trotz des Umbaus und der damit verbundenen vorübergehenden Schließung musste keinem einzigen Angestellten gekündigt werden. Stattdessen werden alle in einem der anderen Betriebe der ZEGG Hotels & Stores weiterbeschäftigt. So agiert ein Diplom-Sommelier und gelernter Koch vorübergehend als Personalkoch, einige langjährige Mitarbeitende, darunter drei Hausburschen, arbeiten auf der Baustelle. Die beiden Barkeeper des Chasa Montana shaken diesen Sommer ihre Cocktails im Partnerhotel Silvretta.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.