China: Eisbär-Hotel sorgt für Empörung bei Tierschützern

| Hotellerie Hotellerie

Im Nordosten Chinas wurde ein neues Hotel eröffnet, in dem neben Touristen auch Eisbären untergebracht sind. Die Gäste des Hotels können von ihren Zimmern aus rund um die Uhr auf die Bären schauen. Tierschützer sind empört und riefen zum Boykott auf.

Das „Polar Bear Hotel“ wurde rund um ein Eisbärengehege gebaut und ist Teil des Themenparks „Harbin Polarland“, das es bereits seit 2005 gibt. Aus den Fenstern der 21 Zimmer können die Gäste direkt auf das kleine Gehege schauen, das zum Großteil aus künstlichen Felsen und Eisschollen besteht. Wie die Bild-Zeitung berichtet, dürfen die Tiere nur nach draußen, wenn die Außentemperaturen und die Luftqualität es zuließen.

Tierschutzorganisationen wie PETA und China Animal Protection Network sind empört. „Lücken in Chinas Tierschutzgesetz erlauben es Unternehmen, Tiere auszubeuten, ohne sich um ihr Wohlergehen zu kümmern“, sagte ein Sprecher des China Animal Protection Networks laut Spiegel Online. Auch Jason Bakler, der Vizepräsident von Peta Asia, äußerte sich drastisch: „Eisbären gehören in die Arktis, nicht in Zoos oder Glaskästen in Aquarien – und schon gar nicht in Hotels.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das frühere Wyndham Grand Salzburg tritt künftig unter der Marke Radisson Blu auf. Das Haus verfügt über 262 Zimmer und 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und positioniert sich verstärkt im Tagungs- und Geschäftsreisemarkt.

Die DSR Hotel Holding eröffnet am 6. Juli 2026 das neue Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen mit 69 Zimmern im ehemaligen Reindl's Partenkirchner Hof. Das neue Haus ist ab sofort buchbar und erweitert das Alpen-Portfolio des Unternehmens.

Das Hotel Gut Ising am Chiemsee investiert in den Bau von zwei neuen Wohngebäuden für seine Angestellten. Bis Oktober entstehen insgesamt 37 Einheiten mit 60 Betten sowie verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen für Auszubildende und Fachkräfte.

Das Webers Hotel im Essener Ruhrturm wird künftig von Signo Hospitality betrieben und schließt sich der Accor-Gruppe an. Ab Ende 2026 sind umfassende Renovierungsarbeiten und ein Markenwechsel des Hauses mit 137 Zimmern geplant.

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.