Club Sandwich bleibt der Bestseller beim Hotel-Room-Service

| Hotellerie Hotellerie

Der Berliner Anbieter SuitePad hat den Room Service Benchmark Report 2026 veröffentlicht. Grundlage der Untersuchung sind nach Angaben des Unternehmens mehr als 200.000 digitale Room-Service-Bestellungen aus über 500 Hotels, die zwischen Anfang 2024 und Anfang 2026 ausgewertet wurden.

Wie SuitePad mitteilt, untersucht der Bericht Unterschiede bei Umsatz und Bestellverhalten im Room Service. Ein zentrales Ergebnis: Die besten 25 Prozent der analysierten Hotels erzielen demnach 257 Euro Umsatz pro Zimmer und Jahr im Room Service. Der Median liege dagegen bei 99 Euro pro Zimmer und Jahr.

SuitePad analysiert Unterschiede bei Menüs und Bestellverhalten

Nach Angaben des Unternehmens seien die Unterschiede nicht auf Standort, Marke oder Sternekategorie zurückzuführen, sondern auf Entscheidungen bei Menügestaltung, Preisen und Abläufen.

Der Bericht nennt mehrere Beispiele aus der Datenauswertung. Hotels, die Hauptgerichte mit Fotos präsentieren, verzeichnen laut SuitePad 27 Prozent mehr Bestellungen. Die Einbindung von Beilagen und Zusatzoptionen erhöhe den durchschnittlichen Bestellwert um 29 Prozent.

Außerdem heißt es im Report, dass 91 Prozent der Hotels, die Burger anbieten, dafür auch Bestellungen erhalten. Gleichzeitig hätten 29 Prozent der untersuchten Hotels keinen Burger auf ihrer Speisekarte.

Laut Bericht gehört zudem das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Produkten im Room Service. Nach Angaben von SuitePad führen jedoch 53 Prozent der untersuchten Hotels kein Club Sandwich auf ihrer Speisekarte.

Digitale Bestellungen erhöhen laut Report den Durchschnittsbon

Weitere Ergebnisse betreffen nach Angaben des Unternehmens die Art der Bestellung und den Umfang der Speisekarten. So steige der durchschnittliche Bestellwert bei digitaler Bestellung im Vergleich zur telefonischen Bestellung um 15 bis 25 Prozent.

Hotels mit Speisekarten von 101 bis 200 Positionen erzielten laut Bericht zudem viermal mehr Bestellungen pro Monat als Häuser mit kleineren Karten.

Der Report verweist außerdem darauf, dass Desserts und Getränke die höchsten Margen aufweisen, diesen Bereichen auf vielen Speisekarten jedoch vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit gewidmet werde.

SuitePad stellt Report kostenfrei zum Download bereit

„Die meisten Hotels wissen schlicht nicht, wo ihr Room-Service-Betrieb wirklich steht. Wir haben dieses Tool entwickelt, weil die Daten vorhanden sind, die Schwachstellen behebbar sind – und Hotels dafür keinen Berater brauchen sollten“, sagt Moritz von Petersdorff-Campen, Geschäftsführer von SuitePad, laut Mitteilung.

Der Room Service Benchmark Report 2026 steht nach Angaben des Unternehmens kostenfrei zum Download bereit.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gründer des Miniatur Wunderlands planen laut einem Medienbericht ein Hotel auf der Lübecker Wallhalbinsel. Baubeginn und Eröffnungstermin stehen bereits im Raum. Auch der Hotelunternehmer Kai Hollmann soll an dem Projekt beteiligt sein.

Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.

Die Österreichische Hotelvereinigung widerspricht Berichten über einen Bettenmangel zum Eurovision Song Contest in Wien. Mit 85.000 Betten bietet die Stadt laut Verband genügend Raum für die erwarteten Gäste sowie reguläre Reisende.

Das Hotel am Park in Rust plant eine deutliche Kapazitätserweiterung durch einen Neubau direkt gegenüber dem Europa-Park. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben für das Projekt nun einstimmig zu.

Alltours erweitert seine Eigenmarke zur Sommersaison 2026 um zwei neue Vier-Sterne-Resorts in Bulgarien und Tunesien. Die neuen Standorte setzen schwerpunktmäßig auf All-inclusive-Angebote sowie Sport- und Wellnessbereiche für Familien und Paare.

B&B Hotels führt ein standardisiertes Zertifizierungsprogramm für Führungskräfte ein, um die Servicequalität zu vereinheitlichen. Nach einer erfolgreichen Pilotphase startet der reguläre Schulungsbetrieb im Juli.

Das Landromantik Hotel Oswald feiert sein 75-jähriges Bestehen und blickt auf die Transformation vom Gasthof zum Wellnesshotel zurück. Besonders die kulinarische Entwicklung unter Küchenchef Thomas Gerber prägt das heutige Profil des Familienbetriebs.

Die Lindner Hotel Group nutzt den Deutschen Diversity-Tag, um die Bedeutung internationaler Teams und einer offenen Unternehmenskultur für die Gastfreundschaft hervorzuheben.

Die Motel One Group hat in Frankfurt am Main zeitgleich zwei neue Häuser der Marken Motel One und The Cloud One eröffnet. Vor rund 300 Gästen präsentierte das Unternehmen die unterschiedlichen Konzepte.

Der österreichische Hotelinvestmentmarkt verzeichnet 2025 einen deutlichen Rückgang bei Transaktionen. Laut Austria Real bleibt Tirol führend beim Transaktionsvolumen.