Cocoon Hotels und Rischart’s Backhaus entwickeln Apartment Hotel in München

| Hotellerie Hotellerie

Die Münchner Hotelkette Cocoon Hotels wächst. An der Theresienwiese entsteht ein Aparthotel der Marke Cocoon mit 84 Apartments. Die Bauarbeiten beginnen Mitte 2020. Entwickler des Neubaus an der Theresienhöhe ist das Münchner Traditionsunternehmen Rischart.

Hintergrund des Projekts ist der Umzug der Produktion und Verwaltung der Bäckerei, die derzeit 15 Bäckerei- und Konditoreifachgeschäfte in der Landeshauptstadt betreibt, von der Buttermelcherstraße im Glockenbachviertel an den Projektstandort am Oktoberfestgelände. Die neue Backstube trägt dem Wunsch des Handwerksunternehmens nach einer gläsernen Backstube Rechnung. Neben bezahlbaren Werkswohnungen, welche an die Produktionsstätte angeschlossen werden, wird zudem das Apartment Hotel entwickelt.

Die 84 Apartments werden mit einer Kitchenette ausgestattet sein und das Design der neuen Generation von Cocoon aufgreifen. Dieses wurde in Zusammenarbeit mit dem Augsburger Designbüro Dreimeta entwickelt. Wie bei den bestehenden Hotels der Marke Cocoon soll ein schlankes Betriebskonzept zum Tragen kommen. Neben öffentlichen Bereichen im zweiten Obergeschoss umfasst das Pachtverhältnis die Nutzung einer Dachterrasse mit Blick über die Theresienwiese. Ein Co-Living und Meeting-Konzept soll für diese Flächen entwickelt werden.

„Die Entscheidung ist auf Herrn Eckelmann gefallen, da Cocoon ein regionaler, mittelständischer Partner ist. In der Ausgestaltung des Boardinghauses ist der Bezug zum Gebäude und der Backstube spürbar“, so Inhaber Magnus Müller-Rischart. Johannes Eckelmann, CEO und Gründer der Cocoon Hotels, bekräftigt: „Ich bin sehr glücklich, mit Familie Müller-Rischart einen Partner an meiner Seite zu wissen, der aus seiner inhabergeführten und langen Historie heraus die gleichen Werte vertritt wie ich als Privathotelier. Insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit, welche in beiden Unternehmen zentraler Bestandteil der Philosophie ist, lassen sich bei diesem Projekt wunderbare Synergien schaffen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die REVO Hospitality Group, die bis 2025 unter dem Namen HR Group tätig war, übernahm 2008 ein erstes Hotel in Leipzig. Nicht zuletzt durch Übernahmen anderer Gruppen, wuchs das Unternehmen in den letzten Jahren rasant auf aktuell 250 Hotels mit 1,3 Milliarden Euro. Vor allem führte diese starke Expansion zu Doppelstrukturen und Integrationsproblemen.

Im April 2026 eröffnet das neue Arcotel Tabakfabrik im 109 Meter hohen Quadrill Tower in Linz. Das 4-Sterne-Haus bietet 189 Zimmer im Industrial-Design, weitläufige Konferenzflächen und ein innovatives Gastronomiekonzept im 27. Stockwerk.

Die REVO Hospitality Group​​​​​​​ steckt in finanziellen Turbulenzen. Jetzt soll das Unternehmen, einer der größten europäischen Multibrand-Hotelbetreiber, bis zum Sommer in Eigenverwaltung saniert werden. Rund 140 Gesellschaften der Gruppe haben beim Amtsgericht Charlottenburg Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt.

Die Hotelgruppe Achat Hotels hat ihren im Jahr 2025 eingeleiteten Sanierungsprozess abgeschlossen und startet zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2026. Nach einem Verfahren der Insolvenz in Eigenverwaltung wurde das Unternehmen restrukturiert und die Anzahl der Betriebe signifikant gesenkt.

Die Medienberichte rund um Europas größten White-Label-Hotel-Betreiber, die Revo Hospitality, spitzen sich zu. Wie das Fachmagazin Hotel vor 9 berichtet, seien zahlreiche Häuser der Marken Mercure, Mövenpick und Pullman nicht mehr über die zentralen Reservierungssysteme von Accor sowie über große Portale buchbar.

Hilton erweitert sein Markenportfolio um die Apartment Collection by Hilton. In Kooperation mit Placemakr bietet der Konzern ab 2026 voll ausgestattete Apartments in urbanen Lagen an, die den Komfort einer Wohnung mit dem Servicestandard der Hotelgruppe kombinieren sollen.

Der Hotelkongress 2026 in Linz versammelt über 600 Branchenvertreter der österreichischen Hotellerie. Im Fokus stehen der Abbau bürokratischer Hürden sowie die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismusstandorts Oberösterreich.

Accor verlagert seine administrativen Strukturen und schließt den Unternehmenssitz in Wien, wie das Unternehmen auf Nachfrage von Tageskarte mitteilte. Die bisher in der österreichischen Hauptstadt gebündelten Aktivitäten werden künftig von anderen Standorten gesteuert. Der operative Betrieb der insgesamt 38 Hotels bleibe davon unberührt.

Nachdem Tageskarte bereits über die geplanten Umbaumaßnahmen im Althoff Seehotel Überfahrt berichtet hatte, liefert das Unternehmen nun konkrete Details zur Neugestaltung. Das Fünf-Sterne-Resort in Rottach-Egern investiert massiv in die Modernisierung zentraler Bereiche.

Das Haus Nordhelle in Valbert im südlichen Sauerland hat einen neuen Eigentümer. Die Bernstein Hotels & Resorts übernehmen das traditionsreiche Haus vom evangelischen Kirchenkreisverband und eröffnen es bereits am 1. Februar unter neuem Namen wieder.