Deutsche Hospitality startet weiteres Hotelprojekt in China

| Hotellerie Hotellerie

Mit der Planung eines Hotels in Kunming, wegen des gemäßigten Klimas auch als „Stadt des ewigen Frühlings“ bekannt, startet die Deutsche Hospitality ein weiteres Hotelprojekt in China. Geplant und betrieben wird das Steigenberger Hotel in Kunming von Huazhu, dem Shareholder der Deutschen Hospitality. Neben den beiden im November angekündigten Steigenberger Hotels in Haiyan an der Ostküste Chinas ergänzt die Hotelgruppe ihr internationales Portfolio damit um eine Destination im Südwesten des Landes.

Mit 300 geplanten Zimmern wird das neue Steigenberger Hotel in Kunming, Hauptstadt der Region Yunnan, Teil des neuen touristischen Zentrums Lakeside Town am Ufer des Dian-Sees. In der Nähe befinden sich mit dem Naigu-Steinwald und dem Suogeyi-Dorf zudem zwei Unesco-Weltkulturerbe. 

„Das Projekt ist ein weiterer Meilenstein für die wachsende Präsenz der Deutschen Hospitality in China. Wir freuen uns, als Hotelpartner zur Gestaltung der neu entwickelten Lakeside Town beitragen zu können und auf die Zusammenarbeit mit der Sunac Culture & Tourism Group“, sagt Marc Cherrier, COO, Steigenberger Hotels & Resorts bei Huazhu. Mit der Vertragsunterzeichnung vor Ort in Kunming hatten Marc Cherrier, Zhang Yunshui, General Manager der Sunac Culture & Tourism Group und Gao Xujiao, General Managerin des Lakeside Town-Projekts vor einigen Wochen die Basis für das Steigenberger Lakeside Town Kunming gelegt, das im Jahr 2024 eröffnen soll.

Marcus Bernhardt, CEO, Deutsche Hospitality, freut sich auf das gemeinsame Hotelprojekt in China: „Mit der geplanten Neueröffnung in Kunming unterstreichen wir unsere Expansionsstrategie und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem Shareholder Huazhu. Dies ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg, die Marke Steigenberger Hotels & Resorts mit ihrer Eleganz, ihrer Tradition und ihrer erstklassigen Servicequalität in Asien zu etablieren. Wir freuen uns darauf, zukünftig auch in Kunming Gastgeber sein zu dürfen.“

Mit dem Projekt Lakeside Town entsteht ein neues Quartier, das Tourismus, Wirtschaft, Handel und Kultur vereint. Eine knappe Stunde vom Flughafen Kunming, am 300 km² großen und damit größten Frischwassersee der Provinz gelegen, wird es Urlaubern und Geschäftsreisenden eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten bieten sowie Konferenz-, Meeting- und Kultur- und Veranstaltungsangebote. Die nahegelegene Stadt Kunming blickt auf eine über 2400-jährige Geschichte zurück und ist heute politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Provinz Yunnan.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.