Die Angst vor neuen Technologien

| Hotellerie Hotellerie

Auch wenn der Einsatz von Chatbots in der Hotellerie viele Vorteile bieten kann (Tageskarte berichtete), sind nicht alle von der technologischen Entwicklung überzeugt. So auch die US-Gewerkschaft Unite Here, die laut New York Times derzeit Stimmung gegen die fortschreitende Automatisierung macht: Schließlich gebe es vor allem im Hotelgewerbe viele Jobs, die kostengünstig durch Maschinen oder Software ersetzt werden könnten. 

Man könne die technologische Entwicklung nicht aufhalten, so Donald Taylor, Präsident von Unite Here. Die Frage sei nur, ob die Arbeiter in dieser Entwicklung als Partner wahrgenommen würden oder nur als bloße Zuschauer. Im Gegensatz zu Fabrikarbeitern, die bereits seit den 50ern viele Jobs eingebüßt hätten, sei dies den Hotelmitarbeitern bislang erspart geblieben. Mittlerweile habe sich das Verhältnis jedoch verschoben: An der Rezeption oder im Concierge-Service könnten bestimmte Tätigkeiten ohne große Investitionen automatisiert werden. Dadurch steige die Gefahr für Jobverluste, so der Gewerkschafter. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.