Digitale Kunstmesse im Hotel Interconti Wien

| Hotellerie Hotellerie

Ab Donnerstag wird das Wiener Hotel Intercontinental zum Schauplatz der ansässigen Kunstszene. Bis zum 7. Februar findet dort eine Onlinekunstmesse statt. 13 Wiener Galerien nehmen an der Ausstellung teil, die coronabedingt ausschließlich virtuell stattfinden kann. Das Intercontinental stellt ihnen die Konferenzsäle zur Verfügung.

„Es ist ein Projekt, das durch die einmalige Chance entstanden ist, dass das Hotel Intercontinental uns seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, weil derzeit keine Konferenzen stattfinden können“, erklärte Henrikke Nielsen von der Galerie Croy Nielsen der APA. Das Konzept: Jede Galerie stellt einen zeitgenössischen Künstler aus, der seine Werke in historischen Vitrinen präsentieren wird.

Diese Vitrinen stammen aus dem Museum für angewandte Kunst (MAK). Die komplette Ausstellung wird online dann als Film zu sehen sein. Dank Pop-Up Fenster, Links oder Interviews können die virtuellen Gäste mehr über die Kunst erfahren und direkt mit den Galerien in Kontakt treten. „Uns war von Anfang an bewusst, dass es keinen Sinn macht, online einfach Fotos der Werke zu zeigen“, so Nielsen. „Wenn schon online, dann ganz anders.“ 

Dennoch erklärte sie, dass sie mit dem Projekt keine neue Messe gründen wolle. Stattdessen sei es „ein experimentelles Format, das aus dieser Situation heraus entstanden ist.“ Eine Wiederholung sei dennoch nicht ausgeschlossen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.