Doppeljubiläum: 35 Jahre Seehotel Frankenhorst – 30 Jahre Best Western

| Hotellerie Hotellerie

Das Seehotel Frankenhorst in Schwerin begeht im Dezember ein doppeltes Jubiläum. Das Vier-Sterne-Haus blickt auf eine 35-jährige Geschichte zurück und ist seit 30 Jahren als Partner der BWH Hotels Central Europe angeschlossen. Das Hotel gehört zur Gruppe der Raphael Hotels und wird unter der Marke BW Signature Collection by Best Western geführt.

Langjährige Partnerschaft und Markenentwicklung

Die Hotelanlage am Ziegelaußensee wurde im Jahr 1990 von Hans Gerst gegründet, dem ehemaligen Präsidenten der Best Western Hotels Deutschland. Seit drei Jahrzehnten besteht die Zusammenarbeit mit der heutigen Markenfamilie der BWH Hotels. Marcus Smola, Geschäftsführer der BWH Hotels Central Europe, betont die Beständigkeit dieser Verbindung und gratulierte dem Haus zur 30-jährigen Markenzugehörigkeit.

Laut Hoteldirektor René Stolle basiert die Kooperation auf einer vertrauensvollen und kollegialen Basis. „Seit vielen Jahren ist zwischen uns und den BWH Hotels eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe entstanden – eine Partnerschaft, die stets durch Vertrauen, Kollegialität und Freude geprägt war“, so Stolle zur strategischen Ausrichtung des Hauses.

Kapazitäten und Standortfaktoren

Das Hotel liegt in einem Landschaftsschutzgebiet in einer Parkanlage direkt am Seeufer. Die Infrastruktur umfasst insgesamt 67 Zimmer, die sich auf sieben separate Gebäude verteilen. Während der Schwerpunkt des Gästeklientels traditionell auf Individual- und Freizeit Reisenden liegt, hat der Betrieb in den vergangenen Jahren die Zielgruppe der Geschäftsreisenden und Tagungsgäste gezielt ausgebaut.

Investitionen führen zu deutlichem Belegungsplus

Durch strategische Maßnahmen konnte das Seehotel Frankenhorst seine Kennzahlen steigern. Zwischen den Jahren 2024 und 2025 verzeichnete der Betrieb ein Belegungsplus von 12 Prozent. Wesentliche Faktoren für diese Entwicklung waren unter anderem: die umfassende Renovierung von zwei Tagungsräumen mit direktem Seeblick, die verstärkte Akquise im Segment der Businessreisenden, die Einführung neuer Veranstaltungsformate für Urlaubsgäste wie Tastings und Lesungen sowie die Etablierung der Veranstaltungsreihe „Erlesenes am See“ mit verschiedenen Autoren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.