Doppelschlag in Dresden: prizeotel-Hotelgruppe unterzeichnet gleich zwei Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Trotzder weiterhin ungeklärten Situation mit dem Anteilseigner Radisson (Tageskarte berichtete) treibt die Hotelmarke prizeotel ihre Expansion weiter voran. Jetzt wurden die Verträge gleich für zwei Hotels in der Sächsischen Landeshauptstadt unterschrieben. Das prizeotel Dresden-City lässt sich in Dresdens belebtesten Stadtbezirk, der Neustadt nieder und begrüßt seine Gäste ab 2022 mit 213 stylischen Designzimmern. Weitere 125 Design Zimmer wachsen in unmittelbarer Nähe zum Dresdner Bahnhof heran. Das prizeotel Dresden-Mitte eröffnet im 2. Halbjahr 2021.                                                                             

Beide Häuser der Economy-Design-Gruppe glänzen, wie für prizeotel üblich, mit einem individuellen und extravaganten Design des internationalen Stardesigners Karim Rashid, neusten Technik-Gadgets, wie unter anderem Mobile Check-In und Smart TV und vor allem mit Top-Lagen.

„Stetig steigende Übernachtungszahlen – in 2018 waren es mehr als 4,6 Millionen – waren ein wichtiges Kriterium für den Standort Dresden“, sagt Marco Nussbaum, Gründer und CEO von prizeotel, der damit das achtzehnte und neunzehnte Hotel für die Economy-Design-Gruppe auf den Weg bringt.

Den Doppeleinzug in die Stadt Dresden, begründet Marco Nussbaum vor allem mit der Zielsetzung von prizeotel, in den Kernmärkten mit mehreren Hotels und entsprechenden Kapazitäten präsent zu sein, um so u.a. auch Synergieeffekte nutzen zu können und die Markenbekanntheit weiter zu steigern. „Jedes weitere Hotel stärkt und unterstützt darüber hinaus auch die digitale Strategie von prizeotel“, so Nussbaum.

Vor drei Jahren fiel der Startschuss zur Bewerbung um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“. Durch den Kulturhauptstadt-Titel würden sich in Dresden nicht zuletzt auch die Touristenzahlen vervielfachen. Die Stadt ist reich an Kulturgütern und neben einer jungen Künstlerszene, wächst zudem auch eine hippe Szenekultur heran. Auch in der Hinsicht, gilt vor allem der Standort des prizeotel Dresden-City als Top-Location, denn von dort aus ist das Szeneviertel „Äußere Neustadt“ fußläufig entfernt, was besonders für die jungen Städte- und Geschäftsreisenden attraktiv sein wird.

„Beide Dresdner Hotels zeichnen sich vor allem durch eine besonders gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr aus. Mit der doppelten Aufstellung der beiden Häuser in der Stadt, sind unsere zukünftigen Gäste an alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sowie Messestandorte ideal angebunden“, so prizeotel Geschäftsführer Connor Ryterski, der sich für beide Vertragsverhandlungen verantwortlich zeigte.

Mit der Villa Nova Gruppe für das prizeotel Dresden-Mitte und dem Projektentwickler LIST Develop Commercial für das prizeotel Dresden-City, konnte prizeotel zwei weitere starke und erfahrene Partner für sich und sein Konzept begeistern. Und die Vorfreude steigt nicht nur seitens prizeotel: „Wir freuen uns, mit prizeotel den idealen Betreiber für unser Hotelprojekt inmitten von Dresden gefunden zu haben“, so Dr. Frank N. Winkel und Gregory W. Winkel, die Inhaber der Villa Nova Gruppe. Michael Garstka, Geschäftsführer von LIST Develop Commercial freut sich ebenfalls über die Zusammenarbeit und fiebert bereits dem ersten symbolischen Spatenstich im Herbst nächsten Jahres entgegen, wo mit viel Glück auch Designer Karim Rashid anzutreffen sein wird.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Hotel The Grand verlässt Branchenverband wegen 60-Prozent-Belegung

Aus Protest gegen die Begrenzung der Bettenbelegung auf 60 Prozent verlässt das Hotel The Grand in Ahrenshoop den Branchenverband Dehoga. Das Hotel war gegen die vom Land verhängte Obergrenze vor Gericht gezogen und hatte dort verloren.

Nach langem Rechtsstreit: Hostel auf Nordkoreas Botschaftsgelände in Berlin geschlossen

Das «City Hostel Berlin» auf dem Gelände der nordkoreanischen Botschaft ist geschlossen. Das teilte der Bürgermeister des Bezirks Mitte, Stephan von Dassel, am Freitag mit. «Das Gewerbe ist abgemeldet.» Damit ist ein langwieriger Rechtsstreit zu Ende gegangen.

Hotels in Österreich dürfen wieder öffnen

Auch in Österreich dürfen die Hotels wieder aufsperren - wenn auch unter Auflagen. Zudem dürfen sämtliche Freizeiteinrichtungen wieder öffnen und auch Kulturveranstaltungen sind mit Vorsicht wieder erlaubt. Die Gastronomie hat ihren Neustart bereits vollzogen.

Schweiz: Booking mit über 70 Prozent OTA-Marktanteil

Eine Umfrage zeigt: Auch in der Schweiz wachsen Online-Buchungskanäle weiterhin. Booking kommt auf einen Marktanteil von über 70 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr haben jedoch auch Direktbuchungen auf den hoteleigenen Websites an Bedeutung gewonnen.

Hotelimmobilie des Jahres 2020: hotelforum startet Ausschreibung

hotelforum hat die diesjährige Ausschreibung zum Wettbewerb „Hotelimmobilie des Jahres 2020“ gestartet. Angesprochen sind sowohl Hotelentwickler als auch -eigentümer und -betreiber, Architekten und Innendesigner. Im letzten Jahr gewann das Hotel Schgaguler in Kastelruth den Preis.

Deutsche Hospitality eröffnet wieder Hotels in Österreich

Pünktlich zu den Pfingstferien in manchen Ländern und den Lockerungen der Reisebeschränkungen öffnen das Steigenberger Hotel Herrenhof Wien und das Steigenberger Hotel & Spa Krems am 29. Mai auch für Urlaubsreisende ihre Türen.

Privatklinik eröffnet im Bayerischen Staatsbad Bad Brückenau

Der Fürstenhof im Staatsbad Bad Brückenau war ehemals gesellschaftlicher Mittelpunkt von Bad Brückenau und Sommerresidenz des Bayernkönigs Ludwig I. Ab dem 2. Juni 2020 öffnet das Haus seine Türen für Privatpatienten.

me and all hotel hannover eröffnet

Die Boutiquehotel-Marke der Lindner Hotels „me and all“ hat in Hannover ihren nächsten Standort eröffnet. Die LED-Schrift „Don‘t stop me now“ begrüßt die Gäste in der Lounge, auf den 165 Hotelzimmern soll die Leidenschaft für Musik durch große Bilder sichtbar werden.

Zimmerpreise in Corona-Zeiten: Welche Hotelrate jetzt die richtige ist (Video-Interview)

Marc Schnerr von Tageskarte hat Rainer M. Willa von HotelPartner interviewt, der hunderte Hotels berät, die richtigen Zimmerpreise zu finden. Fazit: „Hotels sollten an ihrer Preisstrategie fest halten und Preis-Dumping vermeiden. Die Vergangenheit zähle nicht mehr, da nichts mehr sei, wie es war.

Dorint klagt auf Entschädigung

Nachdem das Oberverwaltungsgericht Greifswald entschieden hat, dass die Beschränkung der Bettenauslastung von 60 Prozent rechtswirksam ist, klagt nun die Dorint Gruppe auf Entschädigung. Zudem müsse das Kabinett für das anstehende Konjunkturpaket auch die Hotelbranche einbeziehen.