Dorint City-Hotel Bremen verkauft Bademäntel und spendet Erlös an SOS-Kinderdorf

| Hotellerie Hotellerie

Im Zuge der Übernahme des Swissôtel Bremen durch die Dorint Hotels & Resorts fanden unter anderem über 1.000 Bademäntel keine Verwendung mehr, da diese mit dem Logo des vorherigen Betreibers versehen waren. Hoteldirektor Ulrich Heim setzte sich mit seinem Team zusammen und sie überlegten gemeinsam, wie diese Problematik zu lösen ist.

So wurde die Idee ins Leben gerufen, die große Menge an Bademänteln für einen guten Zweck zu verkaufen. Als Empfänger der Spende suchte sich das Dorint City-Hotel Bremen das SOS-Kinderdorf in der Neustadt aus. Das SOS-Kinderdorf Bremen kümmert sich an 13 Standorten in Bremen und Verden um Kinder, Jugendliche und Familien.

„Da es sich um Mietwäsche handelte, musste von dem neuen Hotelbetreiber der Zeitwert übernommen werden, was den Hoteldirektor zunächst vor eine Herausforderung stellte. Die Idee, alle Bademäntel für zehn Euro das Stück zu verkaufen, um ein lokales SOS-Kinderdorf zu unterstützen, fanden wir klasse“, so Moritz Stich, Mitglied der Geschäftsführung der Servitex Wäscherei Stich. „Somit haben wir uns kurzerhand entschlossen, Ulrich Heim und seine Mitarbeiter bei deren Spendenprojekt zu unterstützen, indem wir die bisherige Spendensumme von rund 12.000 Euro um weitere 2.500 Euro aufgestockt haben“, erklärte der Familienunternehmer.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.