DSR Hotel Holding erweitert SPAs um hybride Anwendungen

| Hotellerie Hotellerie

Die Zeiten ändern sich. Auch im SPA-Bereich. Ganzheitliche Erlebnisse mit positiven Effekten für Körper, Geist und Seele stehen mehr denn je auf der Wunschliste der Gäste. Wie Unternehmen darauf eingehen können bei einem gleichzeitig weiter anhaltenden Mangel an Personal? Für die DSR Hotel Holding lautet das Zauberwort dabei „Hybrid“. Neben einem neuartigen Erlebnis für die Gäste, stünden Kosteneffizienz, Auslastung und Personalmanagement an oberster Stelle der positiven Effekte, so das Unternehmen. 

Zwei A-ROSA Resorts und drei aja Resorts haben ihr Spa-Angebot bereits um multisensorische Massageliegen und -sessel ergänzt: In den A-ROSA Resorts auf Sylt und in Travemünde kommen Hydrojet-Massageliegen des deutschen Herstellers wellsystem zum Einsatz, die drei aja Resorts in Ruhpolding, Bad Saarow und Grömitz setzen auf Shiatsu-Massagesessel des Marktführers brainLight.

„Unser neues Angebot ersetzt nicht die Massage durch Fachkräfte, es ist eine niedrigschwellige Ergänzung, die in der Testphase von den Gästen hervorragend angenommen wurde“, erklärt Spa Operations Manager Anita Ahrens. „Die Gäste können frei wählen, wie lange sie sich massieren lassen möchten, und bezahlen natürlich auch weniger als bei einer herkömmlichen Behandlung. Weiterer Vorteil: Auf der Hydrojet-Liege oder dem Shiatsu-Sessel kann man auch mal zwischen zwei Saunagängen entspannen.“

Shiatsu-Massagesessel

Beim Shiatsu-Massagesessel können die Gäste der aja Resorts aus verschiedenen Programmen wählen, die zwischen zehn und 40 Minuten dauern. Vom Kopf bis zu den Füßen werden dabei alle gewünschten Körperzonen mithilfe von Rollen, Luftdruck und Wärme behandelt. Aufeinander abgestimmte Musik-, Sprach-, Lichttherapie- und Tonprogramme machen die Wellness-Session zu einem Erlebnis für Körper und Geist. Auf Wunsch runden geführte Meditationen und aromatische Düfte die Auszeit ab.

Hydrojet-Liege

Ein entspannendes Sinneserlebnis versprechen jetzt auch die beiden A-ROSA Resorts auf Sylt und in Travemünde: Auf den Hydrojetliegen von wellsystem kann der Gast dort über dem Wasser schweben und dabei eine Massage genießen. Möglich sind unterschiedliche Programme für den ganzen Körper, den Schulter-Nacken-Bereich und einzelne Muskelzonen. Die Intensität kann der Spa-Besucher am Touchdisplay selbst regulieren.

Bei der Hydrojet-Massage treffen warme Wasserstrahlen auf die Unterseite der Liegefläche aus Naturkautschuk und massieren den Körper von Kopf bis Fuß, während er auf der weichen, trockenen Oberfläche schwebt. Wärme und die Kraft des Wassers lösen Verspannungen und wirken bis in die tieferen Gewebeschichten. Die Durchblutung und der Stoffwechsel werden angeregt. Für musikalische Untermalung sorgt wahlweise das Programm oder die bevorzugte Playlist des Nutzers, der sein Handy mit den Lautsprechern koppeln kann.

„Die Hydromassageliegen und Shiatsu-Sessel sind das i-Tüpfelchen auf unserem Angebot“, freut sich SPA Operations Managerin Anita Ahrens.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

CIC Hospitality aus Norwegen übernimmt den Betrieb des Flightgate Munich Airport Hotel in Hallbergmoos bei München. Das Haus mit 212 Zimmern wird künftig unter der Marke Radisson Individuals geführt.

Das frühere Wyndham Grand Salzburg tritt künftig unter der Marke Radisson Blu auf. Das Haus verfügt über 262 Zimmer und 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und positioniert sich verstärkt im Tagungs- und Geschäftsreisemarkt.

Die DSR Hotel Holding eröffnet am 6. Juli 2026 das neue Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen mit 69 Zimmern im ehemaligen Reindl's Partenkirchner Hof. Das neue Haus ist ab sofort buchbar und erweitert das Alpen-Portfolio des Unternehmens.

Das Hotel Gut Ising am Chiemsee investiert in den Bau von zwei neuen Wohngebäuden für seine Angestellten. Bis Oktober entstehen insgesamt 37 Einheiten mit 60 Betten sowie verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen für Auszubildende und Fachkräfte.

Das Webers Hotel im Essener Ruhrturm wird künftig von Signo Hospitality betrieben und schließt sich der Accor-Gruppe an. Ab Ende 2026 sind umfassende Renovierungsarbeiten und ein Markenwechsel des Hauses mit 137 Zimmern geplant.

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.