Durchstarten im Lockdown: Hotelier Jürgen Krenzer verzichtet auf Kurzarbeit

| Hotellerie Hotellerie

Durchstarten im Lockdown: Hotelier Jürgen Krenzer verzichtet auf Kurzarbeit

Jürgen Krenzer, Gastronom und Hotelier in der Rhön, will sich vom aktuellen „Lockdown light“ nicht entmutigen lassen und schickt seine Mitarbeiter bewusst nicht in die Kurzarbeit. Stattdessen nutzt der Inhaber des Hotels „krenzers rhön“ die Gelegenheit, um neue Ideen umsetzen zu können. Konkret geht es dabei auch um ein Buch und um neue Produkte für den eigenen Online-Shop.
 

„Um Ideen umzusetzen, braucht man Menschen. Viele Ideen gehen im Tagesgeschäft unter. Das Tagesgeschäft gibt es nicht mehr. Die Menschen sind da, top motiviert. Und wollen arbeiten“, erklärt Krenzer in einem Blogbeitrag des Onlinemagazins Impuls. Er wolle jetzt erst recht Vollgas geben und Dinge tun, für die bisher keine Zeit waren. Neben Renovierungsarbeiten sollen in der Küche und der hauseigenen Kelterei neue Produkte entwickelt werden. Außerdem will Krenzer den Shop sowie den Online-Shop um weitere handgemachte Produkte ergänzen. Auch ein Kochbuch steht ganz oben auf seiner Liste. „Wir bringen gemeinsam mit unserem Team das krenzers-rhön-Kochbuch heraus. Mit unseren ganzen Kult-Rezepten, angefangen bei meiner Oma Anna bis hin zu meiner Tochter Maxima“, verspricht Krenzer in dem Blog.

Zudem habe sich der Gastronom auch „kreativ weggesperrt“ um an einem weiteren Buch zu arbeiten. Es sei kein Kochbuch, verrät Krenzer, doch Rezepte wird es darin trotzdem geben.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein neuer Bericht der Hotelschool The Hague warnt vor dem Machtverlust der Hotellerie an Tech-Giganten. Während nur zehn Prozent der Betriebe KI strukturell nutzen, verschieben Google und OpenAI die Marktanteile und gefährden die direkte Gästebindung.

Berichte über den Rückzug von OpenAI aus dem Direktgeschäft ließen jetzt die Aktienkurse großer Reiseportale steigen. Die Komplexität von Tourismusbuchungen scheint vorerst eine Hürde für den Verkauf direkt im KI-Chat zu sein.

Mit dem Fairmont Hanoi eröffnet Accor das erste Haus der Marke in Vietnam. Das Hotel in der Altstadt setzt auf eine Kombination aus Konferenzflächen, internationaler Gastronomie und einem Wellnessangebot auf über 3.500 Quadratmetern.

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.