Erster Blick ins Weltraumhotel

| Hotellerie Hotellerie

Großer Moment für die Raumfahrt und die Hotellerie: Hilton, Voyager Space und Starlab Space enthüllten auf dem 75. Internationalen Astronautischen Kongress in Mailand das erste Video der Starlab-Raumstation. Die Veranstaltung bot den Teilnehmern einen Einblick in das Design der Raumstation. 

Die im Jahr 2022 angekündigte Zusammenarbeit zwischen Hilton und Voyager Space zielt darauf ab, den Komfort auf der Starlab-Raumstation auf ein neues Niveau zu heben. Die Starlab-Raumstation, die durch ein US-geführtes, globales Joint Venture zwischen Voyager Space, Airbus, Mitsubishi Corporation und MDA Space betrieben wird, ist eine kommerzielle Raumstation, die in der Erdumlaufbahn frei fliegen wird (Tageskarte berichtete).

Einblick in die Starlab-Raumstation

Das Video gewährte einen ersten Blick in verschiedene Bereiche der Starlab-Raumstation, darunter Gemeinschaftsräume für die Besatzung, Wellness-Bereiche und Schlafquartiere. Larry Traxler, Senior Vice President für Global Design Services bei Hilton, zeigte sich begeistert über die Fortschritte, die das Projekt in den letzten zwei Jahren gemacht hat.

„Dieser erste Blick auf das Starlab-Projekt ist nur ein Vorgeschmack auf die aufregenden Fortschritte, die wir in den letzten zwei Jahren in der Forschung und im Design gemacht haben“, sagte Traxler. „Unser Team ist begeistert von der Zukunft der menschlichen Raumfahrt und davon, wie Gastfreundschaft all dies beeinflussen kann – von der Ausbildung vor dem Flug über die Erfahrung im Weltraum bis hin zur Rückkehr unserer Gäste auf die Erde.“
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.