Falkensteiner übernimmt Management des Arbatax Park Resort auf Sardinien

| Hotellerie Hotellerie

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) erweitert ihre Präsenz auf Sardinien. Ab Februar 2026 übernimmt die Gruppe das operative Management des Arbatax Park Resort an der Ostküste der Insel. Der abgeschlossene Pachtvertrag hat eine Laufzeit von 18 Jahren. Damit betreibt die FMTG künftig zwei Standorte auf Sardinien und baut insbesondere das Segment der Strandresorts sowie die Eigenmarke „Club Funimation by Falkensteiner“ weiter aus.

Investitionsprogramm und ökologische Ausrichtung

Das Resort erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 60 Hektar auf einer Halbinsel in der Region Ogliastra. Es befindet sich innerhalb eines geschützten Naturparks und wurde aufgrund seines Konzepts, das touristische Nutzung mit dem Erhalt der Flora und Fauna verbindet, mehrfach als weltweit bestes Öko-Resort ausgezeichnet.

Für die kommenden Jahre ist ein umfassendes Programm zur Modernisierung und Repositionierung geplant. Die Investitionen belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro. Ziel ist es, die Anlage schrittweise an die Qualitätsstandards der Falkensteiner-Gruppe anzupassen, ohne dabei die kulturelle und ökologische Identität des Standorts zu verändern. Giorgio Mazzella, der bisherige Eigentümer, bleibt dem Projekt verbunden. Er betont, dass mit der FMTG ein Partner gefunden wurde, um die internationale Positionierung unter Einhaltung strenger Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen weiterzuentwickeln.

Neuausrichtung der Hotelkapazitäten bis 2027

Derzeit umfasst das Arbatax Park Resort rund 900 Zimmer, die sich auf sieben verschiedene Hotels verteilen. Nach der Übernahme im Februar 2026 wird die Anlage zunächst als White Label betrieben. Die Wiedereröffnung ist für Mai 2026 vorgesehen. Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist die Zusammenführung der Einheiten Telis, Ville del Parco, Cottage und Dune. Diese sollen ab der Sommersaison 2027 als „Club Funimation by Falkensteiner“ mit insgesamt 620 Zimmern und Suiten am Markt agieren. Bereits im Jahr 2025 wurden erste Renovierungsarbeiten im Bereich Telis durchgeführt, die mehr als 500 Zimmer umfassen.

Fokus auf Premium-Segment und Boutique-Konzepte

Ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklung liegt auf dem Bereich Borgo Cala Moresca. Das im sardischen Stil mit traditionellen Steinhäusern gestaltete Dorf soll bis 2028 zu einem Falkensteiner Hotel mit etwa 250 Zimmern ausgebaut werden. Teil dieses Konzepts ist die Integration des Monte Turri. Die aktuell 17 Suiten dieses Bereichs werden zu einem exklusiven Boutique-Hotel in Panoramalage weiterentwickelt, das sich primär an ein erwachsenes Publikum richtet.

Otmar Michaeler, CEO der FMTG, ordnet das Projekt als strategisch bedeutendes Asset in das internationale Portfolio der Gruppe ein. Durch die Kombination aus dem bereits bestehenden Fünf-Sterne-Haus Falkensteiner Hotel Capo Boi und dem weitläufigen Arbatax Park Resort deckt die Gruppe künftig sowohl das gehobene Lifestyle-Segment als auch den Bereich für Familien- und Aktivurlaub auf Sardinien ab.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.