Familienhotel für Hamburger Hafencity

| Hotellerie Hotellerie

Bislang bastelten die Brüder Frederik und Gerrit Braun vor allem an ihrem Hamburger Miniaturwunderland herum. Zusammen mit ihrem Kollegen Sebastian Drechsler sowie Kai Hollmann (25hours) und Norbert Aust von Schmidts Tivoli stellten sie nun ihr Hotelprojekt „Pierdrei“ in der Hafencity vor. 

„Jeder, der uns kennt weiß, wie sehr wir für Hamburg brennen. Aber es vereint uns nicht nur die Liebe zu unserer Heimatstadt, sondern auch eine grundsätzliche Begeisterungsfähigkeit, Detailliebe, die Freude an kreativen Spielereien und am Querdenken. All das spiegelt sich im Konzept von Pierdrei wider“, erklärte Frederik Braun. 

Wie Kai Hollmann erklärte, lasse sich das Konzept zu Pierdrei einfach auf den Punkt bringen: hochwertiges Design und eine liebevolle Story zu sehr fairen Preisen. Das könne man nicht nur in jedem ihrer 212 Zimmer spüren, sondern auch in sämtlichen öffentlichen Bereichen. 

„Uns alle vereint die Liebe zu besonderen Orten und kreativer Spielerei. An der wird es natürlich auch im Pierdrei nicht mangeln“, so Frederik Braun. Er persönlich freue sich besonders auf ihren wilden Dachgarten mit einem großartigen Blick über die Stadt und ihren Campingplatz in luftiger Höhe. Dafür hätten sie kultige Wohnwagen gekauft, die in sieben Metern Höhe auf die neugierigen Gäste warten.

Die Eröffnung des Pierdrei ist für den Winter 2018/2019 geplant. Konkurrenz könnte es vom jüngst eröffneten „Jufa Hotel Hamburg HafenCity“ bekommen. Das Haus der österreichischen Hotelgruppe ist nach eigener Darstellung immerhin das „familienfreundlichstes Stadthotel Deutschlands“ (Tageskarte berichtete).

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.