FBMA-Stiftung und Sonnenalp sagen Verleihung der 65. Brillat Savarin-Plakette ab

| Hotellerie Hotellerie

Die aktuelle Situation um die Corona-Pandemie und die ständig steigenden Auswirkungen auf das öffentliche Leben haben die FBMA-Stiftung veranlasst, in Übereinstimmung mit der Familie Fäßler, die geplante Verleihung der Brillat Savarin-Plakette am Sonntag, 15.03.2020 abzusagen.

Mit der Auszeichnung, benannt nach dem französischen Schriftsteller und Feinschmecker Jean Anthèlme Brillat-Savarin, werden seit  65 Jahren Vordenker und Persönlichkeiten der Branche für ihre Verdienste um Gastlichkeit und Tafelkultur geehrt. Kommenden Sonntag hätte zum ersten Mal ein Ehepaar, die Hoteliers Dr. Anna-Maria und Michael Fäßler von der Sonnenalp, dem Fünf-Sterne-Resort im Allgäu, die 65. Brillat Savarin-Plakette erhalten.

„Erstmals in der Geschichte der Brillat Savarin-Plakette muss diese festliche Veranstaltung angesichts derart dramatischer Rahmenbedingungen abgesagt werden. In Anbetracht der Fürsorgepflicht von Gastgebern und Veranstaltern gegenüber ihren Gästen und den Mitarbeitern erschien es uns geboten, diese sorgfältig abgewogene Entscheidung zu treffen“, so der Stiftungsratsvorsitzende Michael Bläser und der Sprecher des Brillat Savarin-Kuratoriums, Hans G. Platz. Zu gegebener Zeit wird ein neuer Termin bekanntgegeben.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.