G7-Bilanz: Hotels voll, Gaststätten leer

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Die Hotels voll, die Gaststätten leer: Für die Hoteliers und Gastronomen in Garmisch-Partenkirchen war der G7-Gipfel geschäftlich wohl nur teilweise ein Erfolg - die Bilanz fällt bisher zurückhaltend aus.

«Man muss noch auswerten, wie groß der Schaden war im Vergleich zum Nutzen», sagte Daniel Schimmer, Manager des Hotels Garmischer Hof und Ortsvorsitzender Garmisch-Partenkirchen des Dehoga Bayern, am Dienstag. Allein dass Hotels und andere Unterkünfte unter anderem mit Polizisten und Pressevertretern ausgebucht waren, sei noch kein Kriterium.

«Es waren sehr angenehme Gäste ohne Probleme, es waren langfristige Buchungen mit guten Raten», sagte Schimmer. Doch die Hochsaison habe nach den Corona-Lockdowns auch in den Vorjahren im Juni begonnen - auch ohne G7 wären die Unterkünfte ihm zufolge ausgebucht gewesen. «Wenn es nach uns gegangen wäre, dann hätte so etwas im November oder Dezember stattfinden müssen - und nicht im Juni, wo wir sowie voll gewesen wären.»

Nicht gut habe es für Einzelhandel und Gastronomie ausgesehen. Mancher habe seine Gaststätte geschlossen. Anstatt riesige Zelte für Catering mit teils auswärtigen Anbietern aufzustellen, hätte die einheimische Gastronomie genutzt werden können, sagte Schimmer. (dpa)


 

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