Gartenhotel eröffnet als Boutiquehotel Erika in Kitzbühel 

| Hotellerie Hotellerie

Nach einer monatelangen Renovierung präsentiert sich das frühere Gartenhotel Erika als Erika Boutiquehotel Kitzbühel mit 54 Zimmern und Suiten, Wellness-Bereich, Restaurant und Bar – vorerst allerdings nur für Geschäftsreisende. 1897 erbaut, zählt das Hotel zu den traditionsreichsten und bekanntesten Häusern der Stadt. Mit der Renovierung positionieren die Eigentümerfamilie Tönnies und der Betreiber, die arcona Hotels & Resorts aus Rostock, das Haus für den Ganzjahresbetrieb.

„Wir haben das einstige Hotel Erika in Rekordzeit zu einem charmanten Boutiquehotel umgebaut, das sein Altbauflair bewahrt und Paare ebenso anspricht wie Familien und Alleinreisende“, freut sich Direktor Christian Krempl. „Die Eröffnung ist in diesen Zeiten eine Herausforderung, die wir durch ein ausgefeiltes Hygienekonzept meistern werden. Unseren Gästen ermöglichen wir damit einen sicheren und erholsamen Aufenthalt hier in Österreich.“ Arcona-Geschäftsführer Alexander Winter unterstreicht: „Mit dem Boutiquehotel Erika ist arcona nun auch im Alpenvorraum präsent und erweitert sein arcona-Portfolio um ein weiteres Schmuckstück in einer der beliebtesten Urlaubsregionen Europas.“

„Wir werden ein offenes Haus sein, hier sollen sich Urlauber und Einheimische treffen, austauschen, kennenlernen und es sollen neue Freundschaften und Verbindungen entstehen“, betont Direktor Krempl. Auch Victoria Eibl, eine waschechte Tirolerin aus Aurach, seit zehn Jahren für Reservierung, Rezeption und Personal im Boutiquehotel Erika verantwortlich, sehnt die Eröffnung herbei. „Ich kann es kaum erwarten, endlich all unsere Mitarbeiter, Gäste und Bekannte hier wieder um mich zu haben“, sagt sie. Bis es soweit ist, kümmert sie sich weiterhin liebevoll um die beiden Damhirsche Kurti und Erika, die im Garten des Hauses leben.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.