Gegenwind für Verkaufspläne rund um das Fichtelberghaus

| Hotellerie Hotellerie

Pläne zum Verkauf von Flächen auf Sachsens höchstem Gipfel samt dem überregional bekannten Fichtelberghaus stoßen in Oberwiesenthal (Erzgebirgskreis) auf Gegenwind. In einem Beschluss appelliert der Stadtrat an den Landkreis, zumindest wichtige Flächen auf dem Plateau in öffentlicher Hand zu behalten, wie die Stadt informierte. Dazu wurden die Verkehrsflächen sowie das Areal zwischen der Bergstation der Schwebebahn, dem Fichtelberghaus und der Friedensglocke genannt. 

Das Plateau auf dem Fichtelberg samt dem dortigen Hotel und Restaurant ist ein beliebtes Ausflugsziel. Bisher gehören die Immobilien dem Erzgebirgskreis, der das Fichtelberghaus verpachtet hat. Doch hatte der Landkreis im Frühjahr ein sogenanntes Angebotsverfahren gestartet, um das Objekt und die Flächen ringsum zu verkaufen. 

Hintergrund ist ein hoher Modernisierungsbedarf. Auf Anfrage sah sich die Pressestelle der Behörde am Donnerstag nicht in der Lage, zum aktuellen Stand des Verfahrens Auskunft zu geben. 

Freistaat Sachsen hat Vorkaufsrecht

Im Prinzip hat der Freistaat Sachsen ein Vorkaufsrecht für das Areal. In der Antwort auf eine kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Rico Gebhardt (Linke) hatte Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU) im Juli aber erklärt, davon keinen Gebrauch machen zu wollen. 

Eine Liegenschaft wie das Fichtelberghaus könne laut Sächsischer Haushaltsordnung nur erworben werden, wenn dies zur Erfüllung der Aufgaben des Staates in absehbarer Zeit erforderlich sei. Dieser Bedarf sei nicht gegeben, so Vorjohann. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Numa Group übernimmt den Anbieter Lisbon Serviced Apartments und erweitert damit das Portfolio in Lissabon um 19 Objekte. Die Integration in die eigene Technologieplattform soll nun die betriebliche Effizienz der Unterkünfte steigern.

Relais & Châteaux erweitert das eigene Portfolio um zehn neue Mitglieder. Die Neuzugänge erstrecken sich über mehrere Kontinente und umfassen Standorte in Frankreich, England, Italien, der Schweiz, Portugal, Japan, Mexiko sowie den Vereinigten Staaten.

Die Hotelgruppe Meininger Hotels erweitert ihr Portfolio um einen ersten Standort in Schottland. Am 5. August eröffnet das Unternehmen das Meininger Hotel Edinburgh Haymarket. Das Haus im West End ist das 38. Hotel im Portfolio.

Drei Hotellerie-Manager​​​​​​​ haben die neue Hotelmarke LikeStay gegründet. Hinter dem Konzept stehen Max Luscher, Constantin Rehberg und Andreas Brennfleck. Das erste Hotel soll das bisherige Batschari Palais in Baden-Baden werden, das künftig unter dem Namen LikeStay Premium Baden-Baden betrieben werden soll.

Die nordrhein-westfälischen Tourismusregionen sind für die Sommerferien nach eigenen Angaben gut gebucht - für Kurzentschlossene gibt es aber noch genügend freie Betten. Vor allem Ferienwohnungen und Ferienhäuser sowie Bauernhof-Urlaube sind gefragt.

Das Sofitel Frankfurt Opera nutzt seine exklusive Dachterrasse für ein temporäres Gastronomiekonzept. An vier Terminen im August bietet das Hotel einen Barbetrieb für externe Besucher an.

Anzeige

Warum Gästedaten so wertvoll sind und wie sie am sinnvollsten gemanagt werden, um für KI-Anbindung und Automatisierung möglichst großen Nutzen zu stiften, erklärt dailypoint-Geschäftsführer Dr. Michael Toedt in der 8. Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“.

Die Radisson Hotel Group baut ihre internationale Präsenz im ersten Halbjahr 2026 durch zahlreiche Neueröffnungen und Vertragsabschlüsse in verschiedenen Marktsegmenten deutlich aus.

Novum Hospitality ist derzeit mit mehreren Themen in den Schlagzeilen. Jetzt hat die Hamburger Hotelgruppe ihren Wiedereintritt in den Hotelverband Deutschland (IHA) sowie in die DEHOGA-Landesverbände bekannt gegeben.

Die MHP Hotel AG plant gemeinsam mit Projektentwickler Midstad ein neues Hotel der Marriott-Marke Autograph Collection in Düsseldorfs Innenstadt. Das Haus mit rund 180 Zimmern soll bis 2029 im Gebäudeensemble an der Kasernenstraße und im Carsch-Haus entstehen.