Georgien: Kempinski eröffnet 2020 Hotel in Tiflis

| Hotellerie Hotellerie

Kempinski Hotels hat mit m2, Mtatsminda LLC, einen Managementvertrag für den Bau eines Luxushotels in Tiflis, Georgien, unterzeichnet. Die Immobilie, bestehend aus mindestens 95 Zimmern und Suiten, wird voraussichtlich im dritten Quartal 2020 eröffnet. Oberstes Gebot bei diesem Projekt sei laut Kempinski Großzügigkeit: Neben weitläufigen Suiten biete das Hotel mit mindestens 40 Quadratmetern die größten Gästezimmer der Stadt, so das Unternehmen. 

Mit einer ganzen Palette an gastronomischen Erlebnissen will sich das Hotel als kulinarische Drehscheibe sowohl für Einheimische als auch Touristen positionieren. So lädt die buchstäblich in den Berg gehauene Weinbar Enoteca ihre Gäste dazu ein, die besten Weine Georgiens und der Region zu entdecken. Neben einem Blick auf die Altstadt von Tiflis bietet das Restaurant auf der Dachterrasse Live-Cooking-Stationen, einen VIP-Bereich sowie eine private Speiseterrasse. Zusätzliche Freizeiteinrichtungen, darunter ein Pool, eine Sonnenterrasse und ein Fitnesscenter, ergänzen den voll ausgestatteten und 500 Quadratmeter großen Wellnessbereich.

“Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Kempinski Hotels“, so Irakli Burdiladze, Chief Executive Officer von JSC m2 Real Estate. “Kempinski ist weltweit bekannt für seine Expertise im Management von Luxushotels und -residenzen. Gemeinsam bieten wir exklusiven Luxus nicht nur Gästen aus der Region oder den Nachbarländern Georgiens, wie etwa der Türkei oder Russland, wo Kempinski bereits einen hervorragenden Ruf genießt. Wir stellen uns vielmehr auf internationale Besucher aus aller Welt ein, die sich von der Stadt verzaubern lassen möchten. Besonders stolz sind wir darauf, Tiflis dabei zu unterstützen, zu einem beliebten Urlaubsziel zu werden, vor allem hinsichtlich der vielen Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und Kultur."

“Nachdem wir letztes Jahr unsere Projekt-Pipeline um 18 Prozent erweitert haben, freue ich mich darüber, dass dieser positive Wachstumstrend auch im Jahr 2019 anhält,” so Bernold Schröder, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Operating Officer Europe von Kempinski Hotels. “Mit dem ersten echten Luxushotel in der wunderschönen georgischen Hauptstadt Tiflis bringen wir einmal mehr unseren Pioniergeist zum Ausdruck. Ich bin zuversichtlich, dass wir in unserem Segment rasch Marktführer werden, nicht zuletzt aufgrund der vielen USPs, wie unserer exklusiven Lage sowie dem hohen Anteil an Suiten und Gästezimmern mit privaten Terrassen."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.