Grandhotel Heiligendamm verliert Mitgliedschaft bei Selektion Deutscher Luxushotels

| Hotellerie Hotellerie

Das Grandhotel Heiligendamm ist nicht mehr Mitglied der Selektion Deutscher Luxushotels. „Die strategische Ausrichtung des Grand Hotels stimmt nicht mit der der Selektion überein“, sagte die Sprecherin der Vereinigung, Cristina Bastian, der Schweriner Volkszeitung. Die acht Direktoren der Selektionshotels hätten diese Entscheidung unter sich getroffen. Details nannte die Sprecherin der Zeitung nicht. 

Die Schweriner Volkszeitung berichtet in einem großen Artikel über das Grandhotel Heiligendamm, in dem Paul Morzynski, der Inhaber des Hotels verrät, dass das Hotel operativ nur bescheidenes Geld verdiene. Vor allem das schlechte Wetter im vergangenen Jahr habe dem Hotel die Bilanz verhagelt.

Morzynski hatte das Hotel vor fünf Jahren aus der Insolvenz übernommen. Seither ist dem Unternehmer gelungen, das Haus wieder auf Vordermann und aus der Verlustzone zu bringen.

Morzynski denkt in dem Artikel darüber nach aus dem Luxushotel ein First-Class-Hotel zu machen „Es könnte in einigen Jahren eine Überlegung wert sein, auf 4-Sterne-plus zu gehen, wenn sich unser heutiges Konzept als nicht tragfähig erweisen sollte - was ich nicht hoffe“, sagte er der Schweriner Volkszeitung 


Zu der Selektion Deutscher Luxushotels gehört das Haus auf jeden Fall bereits nicht mehr. Die Webseite des Verbundes nennt folgende Mitglieder: 

  • Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg 
  • The Ritz-Carlton, Berlin 
  • Breidenbacher Hof, a Capella Hotel
  • Excelsior Hotel Ernst, Köln 
  • Hotel Nassauer Hof, Wiesbaden 
  • Brenners Park-Hotel & Spa, Baden-Baden 
  • Mandarin Oriental, Munich
  • Schloss Fuschl Resort & SPA, Salzburg

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.

Die Schollen Hotelberatung hat ihren Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die zwölf größten Hotelstandorte in Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Entwicklungen bei Nachfrage, Projekten und Hotelinvestments.

Eine aktuelle Umfrage der American Hotel & Lodging Association belegt, dass die Hotelnachfrage zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in vielen US-Städten deutlich unter den Erwartungen bleibt.

Leitungswasserschäden zählen zu den häufigsten Schadenursachen im Hotel und können erhebliche wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Insbesondere gesperrte Zimmer und daraus resultierende Umsatzeinbußen führen zu Belastungen. Ein neuer Leitfaden zeigt die Risiken auf und sagt, wie sich Hoteliers absichern können.

Der Hotelverband hat seine AGB-Empfehlungen für Hotels an die aktuelle Rechtsprechung angepasst. Die Neufassungen sollen das Abmahnrisiko senken und die Rechtssicherheit im Umgang mit Gästen und Partnern erhöhen. Der Verband empfiehlt bisherige Versionen in allen Vertragsunterlagen, E-Mail-Vorlagen und auf Internetseiten gegen die aktuellen Fassungen auszutauschen.

Die HSMA hat die Bewerbungsfrist für den Social Media Award 2026 für Hotels im deutschsprachigen Raum eröffnet. Im Fokus des Wettbewerbs stehen strategische Ansätze und messbare Erfolge in der digitalen Kommunikation sowie im Employer Branding.

Die Radisson Hotel Group eröffnet in Danzig ihr erstes polnisches Haus der Marke Prize by Radisson. Das Hotel mit 125 Zimmern setzt auf ein funktionales Design im mittleren Preissegment und markiert den Beginn einer Expansion in polnischen Metropolen.

Wyndham meldet für das erste Quartal 2026 ein Wachstum der Systemgröße und der Pipeline auf Rekordniveau. Die laufende Insolvenz der Revo Hospitality Group belastet jedoch das operative Ergebnis durch Gebührenstundungen und führt zur Übernahme von zwei europäischen Hotels.