Hilton bleibt wertvollste Hotelmarke der Welt

| Hotellerie Hotellerie

Hilton bleibt zum neunten Mal in Folge die wertvollste Hotelmarke der Welt. Laut dem aktuellen Hotel-Ranking von Brand Finance liegt der Markenwert bei 11,6 Milliarden US-Dollar, trotz eines leichten Rückgangs um 2 Prozent. Hinter Hilton folgen Hyatt mit 6,0 Milliarden US-Dollar und Hampton Inn mit 4,2 Milliarden US-Dollar. Marriott konnte mit einem Anstieg um 3 Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar an Holiday Inn vorbeiziehen, das 24 Prozent seines Markenwerts einbüßte und nun auf Platz fünf liegt.

Taj wird stärkste Hotelmarke der Welt

Während Hilton den höchsten Markenwert hält, wurde die indische Marke Taj zur stärksten Hotelmarke weltweit ernannt. Mit einer Steigerung um 45 Prozent auf 545 Millionen US-Dollar erzielte sie den höchsten Brand Strength Index (BSI) Wert von 92,9 von 100 und erhielt die begehrte AAA+ Bewertung. Auch Renaissance Hotels (+6 Prozent auf 620 Millionen US-Dollar) und DoubleTree (+5 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar) konnten ihre Markenstärke steigern.
 

Spanische Hotels auf dem Vormarsch

Occidental und Meliá sind neu in der Rangliste vertreten und haben die Präsenz spanischer Marken verdoppelt. NH Hotels stieg mit 770 Millionen US-Dollar (+18 Prozent) auf Platz 18 und ist nun die wertvollste spanische Hotelmarke. Barceló konnte seinen Wert um 12 Prozent auf 683 Millionen US-Dollar steigern.

Hilton mit größtem Nachhaltigkeitspotenzial

Laut Brand Finance erzielte Hilton den höchsten Nachhaltigkeitswert mit 1,1 Milliarden US-Dollar. Die Analyse zeigt, dass das Unternehmen durch bessere Kommunikation seiner Nachhaltigkeitsinitiativen zusätzlich 69 Millionen US-Dollar generieren könnte.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.