Hilton und Voyager Space planen Weltraumhotel

| Hotellerie Hotellerie

Hilton und Voyager Space möchten für Astronauten und Weltraumtouristen die passenden Unterkünfte im All schaffen. Dazu gab Voyager nun bekannt, dass Hilton der offizielle Hotelpartner von Starlab, der geplanten kommerziellen Raumstation von Voyager, sein wird.

„Starlab wird mehr als nur ein Reiseziel sein, es wird eine Erfahrung sein, die durch die Einbringung von Innovation, Fachwissen und globaler Reichweite des Hilton-Teams unendlich viel einzigartiger und kunstvoller wird", sagte Dylan Taylor, Vorsitzender und CEO von Voyager Space. „Voyager und Hilton sind sehr darauf bedacht, innovative Lösungen für die Zukunft der Menschheit zu schaffen, und diese Partnerschaft öffnet neue Türen zu dem, was für eine komfortorientierte Weltraumerkundung und -bewohnung möglich ist."

Voyager und seine Betreibergesellschaft Nanoracks erhielten 2021 von der NASA 160 Millionen Dollar für die Raumstation Starlab, die die Internationale Raumstation ersetzen soll. Starlab soll eine Kapazität für bis zu vier Astronauten und den George Washington Carver (GWC) Science Park beherbergen, ein hochmodernes Laborsystem und den ersten Wissenschaftspark im Weltraum. 

„Hilton ist seit mehr als einem Jahrhundert innovativ, um das Gästeerlebnis zu verbessern und neue Reiseziele zu erschließen. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Voyager, um dieses Know-how in Starlab einzubringen", sagte Chris Nassetta, President und CEO von Hilton. „Seit Jahrzehnten haben sich Entdeckungen im Weltraum positiv auf das Leben auf der Erde ausgewirkt, und jetzt hat Hilton die Möglichkeit, diese einzigartige Umgebung zu nutzen, um das Gästeerlebnis überall dort zu verbessern, wo Menschen reisen. Diese bahnbrechende Zusammenarbeit unterstreicht unser tiefes Engagement, das Licht und die Wärme der Gastfreundschaft zu verbreiten und einen freundlichen, zuverlässigen Aufenthalt zu bieten - ob auf der Erde oder im Weltraum."

Hilton wird seine Erfahrung im Gastgewerbe einbringen, um das Design und die Entwicklung der Crew-Suiten an Bord von Starlab zu unterstützen und dazu beizutragen, die menschliche Erfahrung im Weltraum neu zu gestalten und längere Aufenthalte angenehmer zu machen. Voyager und Hilton werden in den Bereichen Architektur und Design zusammenarbeiten und dabei Hiltons Design- und Innovationsexperten nutzen, um die Quartiere der Space Hospitality-Crew an Bord von Starlab zu entwickeln, einschließlich der Gemeinschaftsbereiche, der Hospitality-Suiten und der Schlafmöglichkeiten für die Astronauten. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit der Eröffnung des Conrad Athens The Ilisian bringt Hilton seine Luxusmarke Conrad erstmals nach Griechenland. Das ehemalige Hilton Athens wurde dafür vollständig umgestaltet und bietet nun neben 278 Zimmern umfangreiche Wellness- und Gastronomieangebote.

Die italienische Wettbewerbsbehörde untersucht Booking.com wegen des Verdachts auf irreführende Geschäftspraktiken bei Partnerprogrammen. Im Zentrum stehen Vorwürfe, nach denen Sichtbarkeit auf der Plattform gegen höhere Provisionen statt echter Qualität gewährt wird.

Condé Nast Traveller präsentiert zum 30. Mal seine Auswahl der weltweit besten neuen Hotels. In Europa überzeugen vor allem Projekte in historischen Gebäuden und nachhaltige Konzepte in Metropolen wie Frankfurt, Wien und Rom.

Der Scheelehof in Stralsund soll nach der Insolvenz im Verbund der Lieblingsplatz Hotels weitergeführt werden. Laut Pressemitteilung übernimmt Lieblingsplatz Hotels dabei die Rolle des System- und Konzeptgebers, während der operative Betrieb durch einen Betreiber aus dem Umfeld der Gruppe erfolgen soll.

Pressemitteilung

DIRS21 und ibelsa laden zur dritten Auflage des Branchenevents Hotelrizon am 18. Juni 2026 an den Blackfoot Beach nach Köln ein. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Hoteliers und Entscheider in der Privathotellerie und bietet einen praxisnahen Überblick über die neuesten Technologien und Strategien im modernen Hotelbetrieb.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat das Falkensteiner Resort Capo Boi auf Sardinien übernommen. Nach zehn Jahren als Betreiber geht die Anlage nun vollständig in den Besitz des Unternehmens über.

Mit der Eröffnung von Terminal 3 am Flughafen Frankfurt hat das IntercityHotel einen neuen Standort direkt am Terminal in Betrieb genommen. Das Unternehmen verweist auf kurze Wege und ein Eröffnungsangebot für Gäste.

Mainz plant die Einführung einer Beherbergungsabgabe ab Juli 2026. Der Stadtrat entscheidet Anfang Mai über die Maßnahme, mit der zusätzliche Einnahmen für touristische Ausgaben erzielt werden sollen.

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.