Hotel Caro & Selig in Tegernsee eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

In der Stadt Tegernsee eröffnete am 1. März das Caro & Selig, Tegernsee, Autograph Collection. „Was das Hotel so besonders macht, ist sein historischer Bezug.“, sagt Hoteldirektor Moritz Dürler. Namensgeberin ist Caroline von Baden, die Ende des 18. Jahrhunderts nach Bayern kam und die erste Königin des neu proklamierten Königreichs wurde. Sie galt als warmherzig und widmete ihr Leben der Wohltätigkeit. Mit dem Wunsch, das Erbe von Königin Caroline zu würdigen und einen Ort zu schaffen, in dem ihr Geist auf zeitgemäße Weise weiterleben kann, wurde das Caro & Selig ins Leben gerufen. 

Im hoteleigenen Restaurant „FREYHEIT“ dreht sich alles um Regionalität. Gekocht wird mit frischen und lokalen Zutaten. Küchenchef Sebastian Neiderhell kombiniert die bayerische Küche mit internationalen Einflüssen. Herzstück des Hotels bildet die 380 Quadratmeter große Dachterrasse „NI BAR“ mit Blick auf die Alpen. Zu allen Signature Drinks werden Häppchen serviert, die die Zutaten des Getränks aufgreifen.

„Alle Cocktails haben einen Bezug zur Region, sie werden etwa mit Tegernseer Bier gespritzt, mit Kräutern aus der Region verfeinert oder mit regionalen Spirituosen zubereitet.“, erzählt Barchef Tim Biebighäuser-Becker. Wer nach einem langen Tag in der Natur Entspannung sucht, findet diese im Wellnessbereich des Hotels. Gäste können sich im Fitnessraum auspowern, im Indoor-Pool ihre Bahnen ziehen oder in der Sauna und im Dampfbad zur Ruhe kommen.

Mit traditionellen Materialien wie Loden, Leder und Holz nimmt die Einrichtung in den 125 Zimmern und Suiten Bezug auf die Region. Viele der Holzmöbel wurden von einer regionalen Schreinerei eigens für das Hotel angefertigt und mit modernen Designmöbeln ergänzt. Die bayerischen Farben Weiß und Blau werden von Details in Hellgrau und Gold vervollständigt. Bodentiefe Fenster bringen Helligkeit in die Räume und durch die geschwungene Form des Hotels findet man im Inneren abgerundete Wände. Alle Zimmer verfügen über einen eigenen Balkon mit Blick auf die Berge, die Stadt oder den See.

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das legendäre Hotel Adlon soll verkauft werden - doch dafür braucht es die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter. Nun kommt aus deren Kreisen Kritik an dem Vorhaben.

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.