Hotel Luc am Berliner Gendarmenmarkt feierlich eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Luc am Berliner Gendarmenmarkt hat seine offizielle Eröffnung gefeiert. Nach grundlegenden Umbauarbeiten und Modernisierung durch die Eigentümerin Union Investment öffnete das neue Mitglied der Marriott Autograph Collection, welches von der MHP Hotel AG mit Sitz in München betrieben wird, in der Hauptstadt seine Türen.

Das trägt den Spitznamen Friedrichs II. König von Preußen, den der französische Philosoph seinem Freund und Förderer gab. Während das Design die geometrische Klarheit der Friedrichstadt aufnimmt, sollen sich die Ideale der damaligen Zeit - Weltoffenheit, Toleranz und Großzügigkeit im Lounge- und Food Konzept widerspiegeln.

Innenarchitektin Oana Rosen wählte ein tiefes Preußischblau und kombinierte es mit auffälligen Stilelementen. Das Innendesign der insgesamt 70 Zimmer und 22 Suiten überzeugt mit seiner Geradlinigkeit, die in der Kombination mit der Fotokunst des ungarischen Fotokünstlers Andras Dobi, das Preußische Lebensgefühl ins heutige Berlin transportiert. Auch die Zusammenarbeit mit der Königlichen Porzellan-Manufaktur zeigt, dass die Kombination aus Preußischer Qualität und Offenheit durchaus zeitgemäß ist.

Mit dem feierlichen Zerschneiden des Seidenbandes -natürlich in Preußischblau- vor dem Hoteleingang und einer kurzen Begrüßung durch Michael Wagner, Mitglied des Vorstands der MHP Hotel AG wurde das Haus offiziell eröffnet. Dazu gab es neben dem obligatorischen Apéro die ersten Kostproben der Speisekarte von Küchenchef Florian Glauert und seinem Team. Am Abend erwarteten die Gäste dann die ersten Kostproben aus dem Restaurant Heritage, welches mit Gerichten wie „Don’t Call It Schnitzel“ oder der „Bloggerbowl“ für ausreichend Gesprächsstoff sorgten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.