Hotel-Quarantäne in England: 10.000 Pfund Strafe für falsche Angaben

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In Großbritannien müssen vier Reiserückkehrer jeweils 10.000 Pfund Strafe zahlen, weil sie mit fehlenden Angaben der verpflichtenden Quarantäne im Hotel hatten entgehen wollen. Das entspricht umgerechnet rund 11.470 Euro.

Die Passagiere hätten bei ihrer Landung am Flughafen Birmingham am Montag nicht angegeben, dass sie aus einem Land auf der sogenannten Roten Liste eingereist seien, hieß es von der West Midlands Polizei am Dienstag. Wo die Rückkehrer hergekommen waren, blieb unklar.

Seit Montag müssen Briten und Iren auf eigene Kosten in einem Hotel für zehn Tage in Quarantäne gehen, wenn sie aus einem von 33 Ländern einreisen, die wegen der Verbreitung von Virus-Varianten als besonders gefährlich eingestuft worden sind (Tageskarte berichtete).

Neben südamerikanischen und südafrikanischen Staaten gehört dazu auch Portugal. Für den Aufenthalt werden 1.750 Pfund fällig. Zuvor hatte die Regierung sogar mit mehrjährigen Haftstrafen für den Fall gedroht, dass Einreisende ihre Reisehistorie nicht wahrheitsgemäß angeben. (dpa)


 

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