Hotel Schloss Reinhartshausen soll luxuriöser Kulturort werden

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Schloss Reinhartshausen im Rheingau, einstmals als Kempinski Hotel geführt, wird aktuell renoviert. Im Geiste seiner ehemaligen Besitzerin Prinzessin Marianne von Nassau-Oranien soll die Luxusherberge Ende 2023 wieder Gäste begrüßen und auch für Events aus dem Rheingau und dem Umland offen zu stehen.

„Uns liegt es sehr am Herzen, die große künstlerische Vergangenheit des Schloss Reinhartshausen immer im Kontext seiner Verwurzelung im Rheingau zu betrachten“, betont der Geschäftsführende Gesellschafter Hevar Berzenji. Kürzlich hatten der Eigentümer Dana Qadir und er die ursprünglich geschaffenen Sockel für zwei wichtige Skulpturen - „Jeftah und seine Tochter“ von Emil Wolff (1802 – 1879) und „Christus, den blinden Bartimäus heilend“ von Johann Heinrich Stöver (1825 – 1911) - der Johanniskirche in Erbach geschenkt. Darüber hinaus übernahmen sie einen Teil der Restaurierungskosten und ermöglichten den Transport. Bisher dienten die Postamente als dekorative Pflanzgefäße im Schlosspark und waren erst im Zuge der Revitalisierung aufgefallen. 

Auch das neue Corporate Design, das von der Agentur STERN aus Wiesbaden entwickelt wurde, spiegelt die Geschichte des Schlosses wider. „Eleganz zwischen Rhein und Reben ist das neue Leitbild, das wir für das Hotel Schloss Reinhartshausen entwickelt haben. Das soll sich auch im neuen Corporate Design widerspiegeln. Das Logo verfügt mit seiner puristischen Eleganz über einen hohen Wiedererkennungswert. Das Kronen-Signet greift die Historie des Schlosses auf und ist eine Hommage an Marianne von Oranien-Nassau, deren beeindruckende Kunstschätze dem Hotel einen einzigartigen Glanz verleihen“, erklärt Martin Jung, Mitgesellschafter der Agentur STERN. 

„Wir sind ausgesprochen glücklich mit dem neu entwickelten Corporate Design. Die Primärfarben Gold, Schwarz und Weiß verschaffen dem Auftritt einen edlen und zeitlosen Look, der perfekt zu unserem unaufdringlich luxuriösen Hotel passt“, ergänzt Gisbert Kern, General Manager des Hotel Schloss Reinhartshausen. „Die Sekundärfarben Rubinrot, Oliv und Ultramarinblau greifen das Farbkonzept des Interior-Designs der Zimmer auf und visualisieren perfekt den Transfer von altem Glanz zu modernem Zeitgeist.“

Das Hotel Schloss Reinhartshausen befindet sich im Besitz des Unternehmers Dana Qadir; Hevar Berzenji verantwortet als Geschäftsführender Gesellschafter die Hotel Schloss Reinhartshausen Betriebs GmbH. Im Rahmen einer schonenden Renovierung und Instandsetzung in Zusammenarbeit mit der Interior Designerin Constanze Ladner aus Mainz wird jedes Einrichtungsdetail genau auf den Geist der stilgebenden Besitzerin Prinzessin Marianne abgestimmt. Gleichzeitig erhält das Interior-Design ein zeitgemäßes Update, um eine lässig-luxuriöse Wohlfühlatmosphäre für anspruchsvolle Gäste zu schaffen. Die Renovierung des Luxushotels war 2022 für ein halbes Jahr unterbrochen worden, da die Liegenschaft vorübergehend als Flüchtlingsunterkunft genutzt worden war. Die Wiedereröffnung des Hotels ist für Ende 2023 mit 80 Mitarbeiter geplant.  

Das luxuriöse Boutique-Hotel umfasst 53 elegant eingerichtete Zimmer und Suiten, drei Restaurants und 13 Veranstaltungsräume für Tagungen, Hochzeiten und Events. Die Wiedereröffnung ist für Ende 2023 geplant, 2024 wird das Schlosshotel durch einen exklusiven Day-Spa komplettiert. Die Sektboutique und -bar des angeschlossenen Sekthauses Sôlter sowie der weitläufige Schlossgarten sind bereits seit Mai 2023 geöffnet. General Manager ist Gisbert Kern, ebenfalls zum Eröffnungsteam gehört Business Development Manager Matthias Tepel.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Google startet Hotelbuchungen direkt im KI-Modus seiner Suche. Zum Start in den USA sind unter anderem Booking.com, Expedia, Hilton, IHG und Marriott eingebunden. Nutzer können Hotels im KI-Modus auswählen und die Buchung über Google Pay abschließen. Inzwischen sind auch weitere Einzelheiten zu Ranking, Werbung, Datenweitergabe und technischer Anbindung bekannt.

Thüringens Übernachtungszahlen sind im ersten Halbjahr 2026 nahezu stabil geblieben. Während Hotels mehr Übernachtungen verzeichneten, gingen die Zahlen bei Gasthöfen, Pensionen und Campingplätzen zurück.

Berlin hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 13,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, während die Zahl der Gäste aus Deutschland um 1,8 Prozent stieg.

Rund 2,5 Millionen Gäste und 6,3 Millionen Übernachtungen hat Brandenburg im ersten Halbjahr 2026 registriert. Landesweit gingen die Zahlen leicht zurück, während einzelne Reiseregionen und Städte Zuwächse verzeichneten.

Das Althoff Seehotel Überfahrt hat seinen Wellnessbereich neugestaltet und den "4 elements spa by Althoff" in Betrieb genommen. Seit Anfang August empfängt die Einrichtung Gäste mit einer neuen Raumgestaltung und erweiterten Angeboten.

Wyndham Hotels & Resorts hat das erste Hotel seiner Kernmarke in Frankfurt am Main eröffnet und erweitert damit das Angebot im gehobenen Segment um 146 Zimmer. Im Zuge des Rebrandings zu Wyndham wird nun umfassend renoviert.

Aus dem traditionsreichen Hotel Schwanen in Freudenstadt ist ein neues Hospitality-Angebot geworden. Heute teilen sich das Moe by Limehome mit 21 Zimmern und Suiten und das Restaurant Wilma Wunder die Adresse. Hinter dem Umbau steht Investor Orhan Tiryaki

Die Lopesan-Gruppe erhält von der Regierung der Kanarischen Inseln 300 Millionen Euro Entschädigung. Die Hotelgruppe ist auch in Deutschland vertreten und führt hier über IFA by Lopesan Hotels vier Häuser.

IHG Hotels & Resorts übernimmt in Kooperation mit GCP Hospitality ein Portfolio von 14 Hotels in Kyoto. Diese sollen innerhalb der kommenden zwölf Monate schrittweise unter den Marken Garner und Holiday Inn Express neu positioniert werden.

Der erhoffte Aufwärtstrend im Thüringer Tourismus ist in der ersten Jahreshälfte ausgeblieben. Ferienheime, aber auch Campingplätze und Jugendherbergen verbuchten weniger Übernachtungen.