Hotel statt Homeoffice: Google-Campus mit 99-Dollar-Hotel für Mitarbeiter

| Hotellerie Hotellerie

Um seine Mitarbeiter nach der Pandemie wieder vermehrt ins Büro zu holen, greift Google zu einer unkonventionellen Lösung: Mitarbeiter können nun für 99 US-Dollar pro Nacht in einem Hotel auf dem firmeneigenen Campus in Mountain View übernachten.

Laut Informationen von CNBC soll die Hotelübernachtung es den Google-Angestellten „einfacher machen, in ein hybrides Arbeiten zu wechseln“. Die Idee hinter dieser Maßnahme ist es, den Übergang vom Homeoffice zur Büroarbeit angenehmer zu gestalten.

Google argumentiert, dass die Angestellten von längeren Schlafzeiten profitieren und von im Hotel enthaltenen Mahlzeiten Gebrauch machen können. Wie Golem berichtet, sucht das Unternehmen bereits seit einiger Zeit nach einer Lösung, um die Belegschaft wieder in die Büros zurückzuholen. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, dass Mitarbeiter wieder für 3 Tage in der Woche ins Büro zurückkehren müssten. Das Problem: Viele Mitarbeiter wohnen wegen der hohen Unterbringungskosten weit weg vom Google-Campus.

Die Idee der Hotelübernachtung stößt allerdings nicht bei allen Mitarbeitern auf Begeisterung. Laut Bericht äußerten sich einige Mitarbeiter in einer internen Diskussionsgruppe kritisch hinsichtlich der finanziellen Belastung. Vor allem, weil sie schon jetzt hohe Wohnungskosten tragen müssten. Eine Mitarbeiterin erklärte, dass sie das Angebot nur wahrnehmen würde, wenn die Kosten pro Nacht bei 60 US-Dollar lägen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der deutsche Hotel-Investmentmarkt verzeichnet nach drei Quartalen 2026 mehr Transaktionen, obwohl das Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Vor allem kleinere Transaktionen prägen das Marktgeschehen.

Die Hotelbuchung beendet die Reiseplanung häufig nicht. Eine Untersuchung von McKinsey und Skift unter 1.015 US-Reisenden zeigt, dass viele Befragte anschließend weiter recherchieren, Preise beobachten oder alternative Angebote prüfen.

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Der Kölner Stadt-Anzeiger nennt technische Mängel und hohe notwendige Investitionen in den Brandschutz als Gründe. Das Pullman-Hotel an der Helenenstraße soll Anfang Dezember 2026 vorerst schließen.

Nach ungewöhnlich vielen gemeldeten Fällen in Mecklenburg-Vorpommern warnt die NRW-Datenschutzbeauftragte vor Betrugsversuchen mit erbeuteten Buchungsdaten. Kriminelle verschicken Nachrichten, die vermeintlich von Unterkünften stammen, und fordern etwa zur Verifizierung von Kreditkartendaten auf.

Kriminelle erbeuten Buchungsdaten und versuchen damit, Urlauber um Geld zu bringen. Nordrhein-Westfalens Datenschutzbeauftragte warnt vor täuschend echten Nachrichten vermeintlicher Unterkünfte.

Novum Hospitality hat gemeinsam mit IHG Hotels & Resorts und HD Hotels vier Hotelprojekte in Dortmund vereinbart. Drei bestehende Häuser und ein Neubau sollen 2027 unter den Marken Garner und Holiday Inn – the niu betrieben werden.

Microsoft berichtet über erneute Cyberangriffe über Hotelnetzwerke. Die Angreifer nutzten vermeintliche Aktualisierungen und Anmeldeaufforderungen, um Schadsoftware zu verbreiten und Zugang zu Konten zu erlangen.

Travel + Leisure Co. und Wyndham erweitern ihre Zusammenarbeit, um klassische Hotels unter der Marke Sports Illustrated Resorts zu entwickeln. Für Chicago, Baton Rouge und Tuscaloosa nennt eine Mitteilung geplante Projektabschlüsse beziehungsweise Eröffnungen für 2027 und 2028.

Die Gelder der Betreiber-GmbH des ehemaligen Hilton-Hotels in Frankfurt-Gravenbruch bleiben eingefroren. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass auch die Bestellung eines starken vorläufigen Insolvenzverwalters daran nichts ändere.

Motel One und B&B Hotels erhalten im Treugast Rating 2026 erneut die Bestnote AAA. Odyssey Hotel Group steigt mit BBB ein, während Premier Inn und travdo ausgezeichnet werden.