Hotelmarke Miiro startet in Europa

| Hotellerie Hotellerie

Die Lifestyle-Hotelmarke Miiro baut ihr Geschäft weiter aus und eröffnet in den kommenden zwei Jahren insgesamt fünf Häuser in verschiedenen europäischen Metropolen. Den Anfang macht das Hotel Le Grand Hôtel Cayré in Paris, welches bereits im Sommer dieses Jahres eröffnet werden soll.

Das Hotel soll ein Neustart des Hotels Cayré sein, das einst bei Künstlerin und Intellektuellen sehr bliebt war. Das Design des Haues orientiert sich an der Geschichte des Stadtviertels Saint-Germain-des-Prés und es verfügt über 123 Zimmer und Suiten. Außerdem soll dort eine klassische französische Brasserie und eine Bar untergebracht werden. Zudem wird im Sommer auch das Hotel Borneta in Barcelona eröffnet, das sich im Kunsthandwerkerviertel El Born befinden wird. Neben 92 Zimmern, steht den Gästen hier ein Restaurant mit offener Küche, eine Cocktailbar und eine Dachterrasse mit Blick auf die Altstadt zur Verfügung.

Anfang 2025 soll dann das Hotel Temple Garden in London folgen, in dem über 156 Zimmer, ein Café-meets-Deli, ein Restaurant und eine Bar untergebracht sein sind. Weil es sich im grünen Viertel Earl's Court im Westen der Stadt befindet, wird auch das Hotel selbst über einen eigenen Garten verfügen. Das passt zum Konzept der Marke Miiro. Denn jedes Hotel soll von der umliegenden Nachbarschaft inspiriert sein und über eine starke Bindung zur lokalen Community verfügen.

Hinter Miiro steckt das indische Großunternehmen Interglobe, das nach eigenen Angaben „Indiens führendes Luftfahrt- und Gastgewerbe-Konglomerat“ ist. Aktuell soll das Unternehmen rund 58.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.