Hotels und Marken haben Preise nicht im Griff

| Hotellerie Hotellerie

OTA Insight, eine „Data Intelligence-Plattform“ für die Hotellerie hat einen „Hotel Parity Report“ veröffentlicht: Die Preisstrukturen stellen für europäische Hoteliers ein großes Problem dar. In der Studie waren 52 Prozent der Zimmertarife bei Online-Vermittlern wettbewerbsfähiger, als die Preise auf den Webseiten unabhängiger Hotels oder regionaler Ketten. Große Marken kommen nicht viel besser weg.

Hier sagt der Bericht, dass bei den bekannten Ketten in 45 Prozent der Fälle die Preise bei den OTAs besser sind, als auf den Webseiten der Marken. Der Bericht zeigt auch die Kanäle auf, in denen die größten Probleme auftauchen.

Der Report legt offen, dass eine signifikante Mehrheit des Paritätsverlustes zwischen Ketten und Marken durch Raten verursacht wird, die fünf bis 15 Prozent unter den Angeboten auf den Markenseiten lagen. Die größten Unterschiede traten dort auf, wo Hotelmarken und OTAs vertraglich nicht direkt miteinander verbunden sind

Hier kann der europäische Bericht heruntergeladen werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit dem The Companion Vienna eröffnet am Wiener Westbahnhof ein neues Hotelkonzept, das historische Architektur mit moderner Gastronomie verbindet. Unter der Leitung erfahrener Branchengrößen setzt das Haus auf individuelle Zimmergestaltung und ein starkes lokales Netzwerk

Eine aktuelle Studie von Roland Schegg und Jean-Claude Morand untersucht den Wandel der digitalen Sichtbarkeit und erläutert, wie Hotels durch strukturierte Daten ihre Präsenz in modernen KI-Systemen sicherstellen können.

Die Unternehmensgruppe Prinz von Hessen übergibt das Hotel Ole Liese auf Gut Panker schrittweise an Koncept Hotels. Ein Pachtvertrag ab 2027 sowie umfangreiche Modernisierungen sollen die Zukunft des Standortes sichern.

Die Hotelentwicklung in Afrika erreicht mit über 123.000 geplanten Zimmern einen neuen Rekordwert. Während Ägypten das Gesamtvolumen dominiert, verzeichnet Ostafrika die höchsten Bauquoten bei der Umsetzung neuer Projekte.

Hyatt expandiert in Portugal: Mit dem Andaz Lisbon eröffnet die Gruppe ihr erstes Haus der Marke in der portugiesischen Hauptstadt und setzt dabei auf lokale Handwerkskunst und zentrale Lage im historischen Viertel Baixa.

Die Münchener Platzl Hotels ziehen eine positive Bilanz für ihre interne Akademie: Mit über 1.200 Teilnahmen im Jahr 2025 setzt das Unternehmen verstärkt auf die Qualifizierung seiner Mitarbeitenden in Fachbereichen wie Führung und Digitalisierung.

Der Europäische Gerichtshof bestätigt das deutsche Aufteilungsgebot bei Beherbergungsumsätzen. Nebenleistungen wie Frühstück oder Parkplätze unterliegen damit weiterhin dem teilweise oder komplett vollen Steuersatz, um die steuerliche Neutralität gegenüber anderen Dienstleistern zu wahren.

Das Beherbergungsgewerbe in Deutschland startet mit einem leichten Plus in das Jahr 2026. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Übernachtungszahlen im Januar um 1,2 Prozent auf insgesamt 25,5 Millionen, getragen durch eine stabile Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Ein neuer Bericht der Hotelschool The Hague warnt vor dem Machtverlust der Hotellerie an Tech-Giganten. Während nur zehn Prozent der Betriebe KI strukturell nutzen, verschieben Google und OpenAI die Marktanteile und gefährden die direkte Gästebindung.

Berichte über den Rückzug von OpenAI aus dem Direktgeschäft ließen jetzt die Aktienkurse großer Reiseportale steigen. Die Komplexität von Tourismusbuchungen scheint vorerst eine Hürde für den Verkauf direkt im KI-Chat zu sein.