Hotelzimmer: Europas Top-10-Konzerne überschreiten die Millionengrenze

| Hotellerie Hotellerie

Laut dem neuesten Bericht von Hotel Analyst, The European Hotel Industry Report 2022, verfügen die zehn größten Hotelketten in Europa nun über mehr als eine Million Zimmer. Accor ist bei Wweitem der größte Akteur mit mehr als einem Drittel der Gesamtzahl der Hotels und knapp 30 Prozent der Gesamtzahl der Zimmer in den Top 10 (346.393).

Jin Jiang, der chinesische Eigentümer von Louvre und Radisson, liegt mit etwas mehr als 200.000 Zimmern, also knapp 17 Prozent der Gesamtzahl der Top 10, auf Platz zwei in Europa.

Die einzige andere Gruppe mit einem zweistelligen Anteil an den Top 10 ist Marriott mit 127.499 Zimmern, knapp vor IHG mit 125.004 Zimmern. Auf die vier größten Unternehmen entfallen mehr als zwei Drittel der Gesamtzahl der Zimmer in den Top 10.

Der Bericht schätzt die Gesamtdurchdringung der Ketten auf etwa 38 Prozent des Marktes, wobei die Spanne von 58 Prozent Kettenanteil in Spanien bis zu nur 17 Prozent in Italien reicht. Auf die Top 10 entfallen etwas mehr als die Hälfte aller Kettenhotels in Europa und etwas weniger als ein Fünftel des gesamten Hotelmarktes.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wyndham führt in Zusammenarbeit mit Mogotel das Konzept der Ramada Residences erstmals in Deutschland ein. In Berlin-Reinickendorf entstehen bis 2028 ein Hotel und ein Apartmenthaus mit insgesamt 368 Einheiten.

Die Hotels ibis und ibis budget in der Leipziger Innenstadt nehmen nach einer vollständigen Renovierung stufenweise den Betrieb wieder auf. Den Anfang macht das ibis Leipzig City Ende April, gefolgt vom preisgünstigeren Schwesterhotel im Jahresverlauf.

IHG Hotels & Resorts verzeichnet ein deutliches Wachstum in Europa und erreicht mit 150.000 Zimmern einen neuen Meilenstein. Besonders Deutschland spielt mit einem Anteil von 20 Prozent am Gesamtbestand eine zentrale Rolle für die Expansion.

Die Radisson Hotel Group skaliert ihr Programm für klimaneutrale Hotelbetriebe und plant bis 2030 weltweit 100 zertifizierte Standorte. Durch den Einsatz von Ökostrom und effiziente Betriebsabläufe soll die CO2-Bilanz der Häuser vollständig ausgeglichen werden.

BWH Hotels Central Europe integriert das ehemalige H+ Hotel Bochum ins eigene Portfolio. Das Haus wird künftig von der Curator Hotelbetriebsgesellschaft geführt und umfassend modernisiert.

Die Motel One Group erweitert ihre Präsenz in den USA und realisiert in Miami erstmals ein kombiniertes Projekt aus Hotel und Eigentumswohnungen unter der Marke The Cloud One. Der Komplex umfasst 214 Zimmer sowie 85 Wohneinheiten.

Hotel für Monteure: In Berlin-Spandau ist ein Hochhaus für temporäres Wohnen geplant. Das Projekt „Spektrum“ soll Fachkräfte im Umfeld der Siemensstadt unterbringen und ist Teil der Entwicklung des Luxwerk-Areals.

Das Bonn Marriott am World Conference Center Bonn wechselt die Marke. Ab Juni 2026 wird das Hotel als Radisson Blu geführt. In Zusammenarbeit mit der Invite Group wird das Haus als Standort für Geschäfts- und Freizeitreisende positioniert.

Accor forciert das Wachstum der eigenen Kollektionsmarken und plant eine Steigerung des Portfolios um über 65 Prozent. Unabhängige Hotels sollen dabei von der globalen Vertriebsstärke profitieren, während sie ihre Eigenständigkeit bewahren.

Im Januar sind mehr als 333.000 Gäste nach Schleswig-Holstein gereist. Auch die Zahl der Übernachtungen legte laut Statistikamt Nord zu. Auch in Hamburg meldeten die Hotels und Pensionen im Januar einen Anstieg.