HR Group ist neuer Betreiber des Schweizer Congress Hotel Seepark in Thun

| Hotellerie Hotellerie

Die Berliner HR Group hat zum 15. April einen Vertrag mit der Eigentümerin des Congress Hotel Seeparks, der Artisa Micro Living AG, unterzeichnet. Das Ziel dieser Kooperation ist die Fortführung des laufenden Hotelbetriebs.

„Das Congress Hotel Seepark ist gerade auf dem Schweizer Markt eine echte Institution. Wir freuen uns sehr, das Hotel in unser Portfolio aufzunehmen“, so Markus Lewe CEO Lodging Division und Managing Director HR Group. „Im ersten Schritt werden wir die Mitarbeiter kennenlernen, uns mit den internen Abläufen vertraut machen und sicherstellen, dass der Übergang für Mitarbeiter, Partner und Gäste reibungslos verläuft.“

„Wir haben uns aus den vielen Interessenten für die HR Group entschieden, weil wir glauben, dass sie die richtigen Instrumente hat, um dieses einzigartige Hotel dynamisch, innovativ sowie technologisch und mit flexiblen Angeboten in die Zukunft zu führen. Dank der großen Erfahrung und Präsenz der HR Group wird das Hotel zudem von qualifizierten Ressourcen profitieren und neue Fachkräfte gewinnen. Dies wird für die Zukunft des Hotels entscheidend sein, da eine der größten Herausforderungen für das Management eines Hotels heute der Fachkräftemangel ist. Den Mitarbeitern des Seeparks und den neuen Geschäftsführern wünschen wir viel Erfolg“, so Manuel Sassella, Member of the Board Artisa Group AG über die Zusammenarbeit mit der HR Group.

Die HR Group betreibt bereits sechs Hotels in der Schweiz, darunter fünf Hotels der Marke Mövenpick und das Vienna House Zur Bleiche Schaffhausen. „Aufgrund der bereits bestehenden Strukturen innerhalb des Unternehmens und der Schweiz, kann das Hotel zukünftig auf mehr Ressourcen zurückgreifen und von einem weitgestreuten Netzwerk zum Beispiel im Bereich Vertrieb und Vermarktung profitieren, ohne dabei seine Individualität aufzugeben“, so Markus Lewe weiter.

Das Congress Hotel Seepark liegt direkt am Thunersee mit Blick auf das Schweizer Alpenpanorama mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Das Hotel verfügt insgesamt über 85 Zimmer, vier Junior Suiten und zwei Panorama Suiten. Weiter bietet es ein Bistro, ein Gourmetrestaurant und ein Wellness- und Fitnesscenter. Der Wellnessbereich umfasst eine finnische Sauna, eine Kräuterhütte, einen Whirlpool, ein Dampfbad, einen Fitnessraum und einen Ruheraum. Das Hotel ist dank der 17 Plenar-, Seminar- und Gruppenräume ein beliebter Veranstaltungsort. Weiter richtet sich das Hotel mit seinem Angebot an Freizeitreisende. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.