HR Group kauft Boutique-Hotelgruppe Vagabond Club

| Hotellerie Hotellerie

Die Berliner HR Group (HRG) erweitert ihr Portfolio im Luxus-Segment durch den Erwerb der österreichischen Boutique-Hotelgruppe Vagabond Club mit insgesamt vier Hotels. Verkäufer sind die Kerbler Privatstiftung und Rupert Simoner, Gründer des Vagabond Clubs, der die Hotels als moderne Boutique-Grandhotels mit digitaler Infrastruktur positioniert hat.

Ruslan Husry, CEO und Eigentümer der HR Group sagt: „Die Townhouses ergänzen unser breites Portfolio ganz ausgezeichnet und wir bauen unsere Präsenz im Luxus-Bereich weiter aus. Seit Jahren verbindet mich mit Rupert eine freundschaftlich geprägte, enge Partnerschaft und ich bin stolz, dass wir, als einer der größten Multi-Brand Hotelbetreiber in Europa, diese Hotels mit einer starken, modernen Markenpositionierung mit unserer Expertise und Leidenschaft weiterführen können.“

Rupert Simoner, Gründer Vagabond Club, ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass Ruslan mit der HR Group in dieses nachhaltige Luxussegment investiert und mit seiner Power, die Marke Vagabond Club weiterausbauen wird. Ich glaube zutiefst daran, dass moderne Werte und die wertvollen Traditionen der Grand Hotels, genau das sind, was dem Reisen Freude und Begeisterung verleiht. Und die HR Group wird diesen Ansatz für viele weitere Gästen erlebbar machen.“

Betroffen von dem Kauf sind die operativen Betriebe an den genannten Standorten in Deutschland, alle Mitarbeiter wurden übernommen und zu dem Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart.

Durch den Kauf erhöht sich die Anzahl der von HRG betriebenen Hotels in Eigentum, Pacht und Management sowie mit den Beteiligungen an Hotels des asiatischen Partners Absolute Hotel Services auf über 200.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.