Hyatt wächst weiter: Positive Geschäftszahlen und strategische Expansion im Jahr 2024

| Hotellerie Hotellerie

Hyatt hat die Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das gesamte Jahr 2024 vorgelegt. Das Unternehmen konnte bei wichtigen Kennzahlen Wachstum verzeichnen, wobei der Fokus weiterhin auf Expansion und Anpassung an Marktveränderungen liegt.

Der vergleichbare systemweite RevPAR stieg im vierten Quartal 2024 um 5,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das Gesamtjahr betrug der Anstieg 4,6 Prozent. Das Netto-Zimmerwachstum entsprach mit 7,8 Prozent den Prognosen des Unternehmens. Der Nettogewinn belief sich auf 56 Millionen US-Dollar im vierten Quartal und 1,296 Milliarden US-Dollar für das Gesamtjahr.

Hyatt erreichte im Jahr 2024 ein bereinigtes EBITDA von 1,096 Milliarden US-Dollar, ein Wachstum, das durch eine positive Entwicklung im Geschäfts- und Urlaubsreiseverkehr sowie durch die Erholung des asiatisch-pazifischen Markts gestützt wurde. Besonders stark präsentierte sich der chinesische Markt, wo eine wachsende Nachfrage durch Geschäftsreisende die Umsätze positiv beeinflusste.

Im vierten Quartal wurden 81 neue Hotels mit insgesamt 20.721 Zimmern in das Hyatt-Portfolio aufgenommen, darunter Schlüsselprojekte wie das Park Hyatt London River Thames und das Thompson Palm Springs. Zum Jahresende verfügte das Unternehmen über eine Pipeline von 720 Hotels mit rund 138.000 Zimmern, ein Anstieg von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Kapitalstrategie des Unternehmens umfasste unter anderem die Übernahme von Standard International und Bahia Principe sowie den Verkauf des Hyatt Regency O’Hare Chicago. Zudem kaufte Hyatt im Laufe des Jahres Aktien im Wert von 1,19 Milliarden US-Dollar zurück und schüttete insgesamt 1,25 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre aus.

Für das Jahr 2025 erwartet Hyatt ein Netto-Zimmerwachstum von 6,0 Prozent bis 7,0 Prozent und einen Nettogewinn zwischen 190 und 240 Millionen US-Dollar. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 1,1 und 1,15 Milliarden US-Dollar liegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Wiener Hotel Altstadt Vienna hat eine Suite nach Harald Krassnitzer benannt. Die Unterkunft wurde laut Mitteilung gemeinsam mit Architekt Roland Nemetz gestaltet und enthält auch persönliche Gegenstände des Schauspielers sowie Designklassiker.

Das Hotel Hafen Hamburg und das Empire Riverside Hotel haben ein Mental-Health-Coaching für Mitarbeiter eingeführt. Nach Angaben des Unternehmens soll das Angebot zur Mitarbeiterbindung und Unterstützung bei beruflichen sowie privaten Belastungen beitragen.

Die neue Hotelmarke Hiamo eröffnet am 15. Mai ihr erstes Haus in Hamburg-Bergedorf. Nach Angaben des Unternehmens setzt das Konzept auf digitale Abläufe und persönliche Betreuung. Die Leitung des Hauses in Hamburg-Bergedorf übernimmt Manuel Dosz.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.