IntercityHotel eröffnet im Jahr 2023 in Lübeck

| Hotellerie Hotellerie

In Lübeck entsteht bis 2023 ein neues IntercityHotel. Der sechsgeschossige Neubau wird 176 Zimmer, eine Lobby, ein Restaurant sowie eine Bar und verschiedene Konferenzräume bieten. Wie alle IntercityHotels der neuen Generation wird es im Interior-Design des italienischen Architekten Matteo Thun gestaltet. Bei der Realisierung des Projekts setzt die Deutsche Hospitality auf ihre Kooperation mit dem „Commerz Real Institutional European Hotel Fund“, über den die Commerz Real, Sachwerttochter der Commerzbank, das zu errichtende Hotel vom Projektentwickler GBI erworben hat.

„Wir freuen uns, das wachsende IntercityHotel-Netzwerk bald durch ein neues Haus in der ältesten Hansestadt Deutschlands erweitern zu können. Lübeck ist mit rund 1.800 denkmalgeschützten Gebäuden sowie zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Museen ein attraktives Ziel für Freizeitreisende. Die Stadt ist zudem mit einem der größten deutschen Ostseehäfen ein wichtiger Wirtschaftsstandort“, so der gebürtige Lübecker Christian Kaschner, Senior Vice President IntercityHotel. „Mit dem IntercityHotel Lübeck bieten wir Reisenden ab 2023 in einer weiteren Stadt im Norden Deutschlands den Komfort eines gehobenen Mittelklassehotels in Kombination mit optimaler Erreichbarkeit und kurzen Wegen.“

Das Hotel liegt im Zentrum von Lübeck in der Konrad-Adenauer-Straße 1 direkt am Haupt- und Busbahnhof der Hansestadt und in fußläufiger Entfernung zu der als UNESCO-Welterbe anerkannten Altstadt. Weitere touristische Highlights wie die Marienkirche oder das Buddenbrookhaus befinden sich ebenfalls in der Nähe. 

Für den offenen Spezial-AIF (Alternativer Investment Fonds) „Commerz Real Institutional European Hotel Fund“ ist es der vierte Ankauf. Vor einigen Monaten hatte der Fonds zwei neu zu errichtende IntercityHotels in den Niederlanden erworben – das IntercityHotel Leiden mit 115 Zimmern und das IntercityHotel Breda mit 174 Zimmern. Der Fonds investiert für professionelle und semiprofessionelle Investoren in Kooperation mit der Deutschen Hospitality risikodiversifiziert in europäische Hotelimmobilien. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Direkt am Pazifik-Strand von Surfers Paradise soll ein Trump-Tower entstehen – mit Rekordanspruch: Das Hotel soll der höchste Wolkenkratzer Australiens werden.

Airbnb baut seine Plattform zu einem KI-basierten System um. Durch den Einsatz intelligenter Sprachmodelle sollen die Suche personalisiert, der Kundensupport automatisiert und die internen Abläufe effizienter gestaltet werden.

Das Hotelprojekt Seegut in Bad Wiessee erreicht den nächsten Meilenstein. Während die Rohbauarbeiten am Tegernsee im Zeitplan liegen, kündigt der Investor die Unterzeichnung des Managementvertrags mit einem Hotelbetreiber für Ende Februar an.

Wyndham Hotels & Resorts vermeldet für 2025 ein Rekordjahr beim Zimmerwachstum, während der rückläufige RevPAR dämpfend wirkte. Gleichzeitig sorgen die Insolvenz der Revo Hospitality Group und Wertminderungen auf die Marke Vienna House für erhebliche Belastungen in der Bilanz.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.

Die Chocolate on the Pillow Group vollzieht den Markteintritt in Berlin. Mit einem Managementvertrag für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel an der Fischerinsel setzt das Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und eine Fokussierung auf investierbare Hotelprodukte.

COMO Hotels and Resorts eröffnet im Mai das COMO Cordeillan-Bages. In Kooperation mit der Familie Cazes entsteht in einem historischen Anwesen in Pauillac ein neues Luxusdomizil, das Design von Paola Navone mit exklusivem Zugang zur Welt der Bordeaux-Weine kombiniert.

Eine aktuelle Treugast-Analyse am Beispiel Ruhpolding untersucht die Auswirkungen von Hotelneueröffnungen auf Feriendestinationen. Die Ergebnisse belegen, wie kapazitätsstarke Leitbetriebe das Nachfragewachstum nachhaltig fördern und bestehende Angebotslücken schließen können.