InterContinental Davos: "Goldenes Ei" wegen Corona bis auf Weiteres geschlossen 

| Hotellerie Hotellerie

Eines der bekanntesten Hotels der Schweiz, das InterContinental Davos, ist seit dieser Woche wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Wann es wieder öffnet, ist bislang unklar. Das Fünf-Sterne-Haus, das aufgrund seiner markanten Architektur auch das "goldene Ei" genannt wird, verfügt über 216 Zimmer und drei Restaurants. 

Ein Grund für die vorübergehende Schließung ist Medienberichten zufolge die Absage des diesjährigen Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. In diesem Jahr zieht das WEF coronabedingt von der Schweiz nach Singapur. Dort wird das Treffen vom 13. bis 16. Mai stattfinden, wie die Organisatoren Anfang Dezember mitteilten. In den vergangenen Jahren hatte das Weltwirtschaftsforum stets für ein ausgebuchtes Haus gesorgt, auch Donald Trump stieg jeweils im InterContinental ab. 

Den Berichten zufolge sei zunächst geplant gewesen, zumindest an den Wochenenden aufzusperren. Aufgrund der mangelnden Nachfrage bleibt das Hotel nun aber komplett geschlossen.

Ob das Hotel anlässlich der Schweizer Sporferien vom 12. bis zum 27. Februar öffnen wird, ist derzeit noch nicht geklärt und soll in den kommenden zwei Wochen entschieden werden. Gäste können zumindest für diesen Zeitraum buchen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.