Intercontinental Hotel Group kauft Mehrheit an Regent-Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Die InterContinental Hotels Group übernimmt 51 Prozent der Anteile an den Regent Hotels and Resorts für 39 Millionen US-Dollar. Bis zum Jahr 2026 kann IHG auch die verbleibenden 49 Prozent schrittweise erwerben. Regent Hotels hat derzeit sechs Hotels im Portfolio und drei Häuser in Planung. IHG will Regent im absoluten Luxusbereich an die Spitze seiner Markenpyramide stellen.

Für die IHG, die die Marke auf 40 Hotels und 10.000 Zimmer erweitern möchte, ist der Deal bedeutsam, weil die Gruppe damti eine echte 5-Sterne-Marke bekommt, mit der sie gegen Ritz-Carlton, St. Regis, Waldorf Astoria, Park Hyatt und Four Seasons antreten kann. Ebenso verschafft sich IHG eine bessere Position bei Hotelbesitzern und -entwicklern und tritt bei Managementverträgen jetzt gegen die  Luxusmarken von Accor, Raffles, Dorchester Collection, Shangri-la, Mandarin Oriental Hotel Group und New World's Rosewood an.

Nach einer umfangreichen Renovierung soll zunächst das Intercontinental Hong Kong 2021 in „Regent“ umbenannt werden. Das Haus öffnete seine Türen 1980 als Regent-Hotel.

Keith Barr, Chief Executive Officer von IHG, sagt zu dem Deal: „IHG ist mit InterContinental Hotels and Resorts bereits ein Weltmarktführer im Luxussegment, aber wir sehen ein erhebliches Potenzial, unsere globale Präsenz im schnell wachsenden Markt weiter auszubauen. Auf der ganzen Welt ist Regent eine hervorragende Ergänzung des Markenportfolios von IHG. Wir sehen Sie eine echte Chance, Regents enormes Potenzial freizusetzen und das weltweite Wachstum zu beschleunigen.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

WorldHotels startet mit WorldHotels Backdrop eine neue Kollektion für internationales Glamping. Das Unternehmen reagiert damit auf prognostizierte Umsatzsteigerungen im globalen Markt für naturnahe Luxusunterkünfte.

Mit der Eröffnung des Hotels Binidufà vervollständigt die Vestige Collection ein rund 800 Hektar großes Landgut im Norden Menorcas. Das Konzept verbindet zwei Standorte mit unterschiedlichen gastronomischen Schwerpunkten.

Die Kempinski Gruppe plant ihr erstes Projekt für Markenresidenzen in Saudi-Arabien. In zentraler Lage in Mekka entstehen insgesamt 302 Wohneinheiten mit angeschlossener Hotel- und Einzelhandelsinfrastruktur.

Norton warnt in einem Blogbeitrag vor einer neuen Betrugsmasche mit echten Hotelbuchungen. Täter nutzen reale Reservierungsdaten, um Reisende zu täuschen und Zahlungsinformationen abzugreifen.

Hilton meldet für das erste Quartal 2026 steigende Kennzahlen und erhöht die Prognose für das Gesamtjahr. Wachstumstreiber sind laut Unternehmen höhere Zimmererlöse und eine ausgebaute Entwicklungspipeline.

Für das IntercityHotel Herford ist im laufenden Insolvenzverfahren eine Nachfolgelösung gefunden worden. Eine neu gegründete Gesellschaft übernimmt ab Mai 2026 Betrieb und Mitarbeiter.

Die Barceló Hotel Group hat laut Mitteilung im April das Barceló Dresden Newa nach einer umfassenden Renovierung eröffnet. Das Vier-Sterne-Hotel ist neben dem Barceló Hamburg das zweite Haus der Gruppe in Deutschland. So richtig fertig eingerichtet war die Herberge auch vier Wochen nach der Eröffnung nicht.

Die Marriott-Marke St. Regis Hotels & Resorts hat mit der Eröffnung des The St. Regis Budapest ihr Debüt auf dem ungarischen Markt vollzogen. Das Hotel befindet sich im historischen Klotild Palais, einem denkmalgeschützten Gebäude im Zentrum.

Hilton meldet für das erste Quartal 2026 ein deutliches Gewinnwachstum und eine Rekord-Pipeline bei Hotelprojekten. Infolge der positiven Entwicklung hebt der Konzern seine Finanzprognose für das gesamte Geschäftsjahr an.

Die Dorint Hotelgruppe hat in Düsseldorf das neue Essential by Dorint Düsseldorf Deiker Höfe eröffnet. Das Haus mit 137 Zimmern setzt gestalterisch auf die Modegeschichte des Standorts und ergänzt das Portfolio der Gruppe in der Landeshauptstadt.