Irische Hotelmarke The Dean eröffnet neuen Standort in München

| Hotellerie Hotellerie

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert auf dem deutschen Markt. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde im Juni das neue Haus The Dean Munich im Münchner Westend eröffnet. Nach einer ersten Eröffnung in Berlin im Februar handelt es sich bei dem Objekt in Bayern um das zweite Haus der Marke in Deutschland. Mit einer Kapazität von 281 Zimmern stellt die Neueröffnung zudem das bislang größte Gebäude innerhalb des Portfolios dar.

Das architektonische Konzept der Zimmer und Gemeinschaftsflächen integriert unterschiedliche historische Bezüge. Für die Gestaltung der öffentlichen Bereiche zeichnet die Designerin Tatjana von Stein verantwortlich, die bayerische Jugendstil-Elemente mit gestalterischen Einflüssen aus dem Münchner Nachtleben der 1980er-Jahre verknüpft hat.

Tief verwurzelte Geschichte

Tatjana von Stein, die in der bayerischen Landeshauptstadt aufgewachsen ist, erklärt zu ihrem Entwurf: „München ist eine Stadt mit einer tief verwurzelten Geschichte, die sich zugleich immer wieder neu erfindet.“ Diese Spannung zwischen Eleganz und Überschwang habe als Leitmotiv für jede Oberfläche und jedes Objekt gedient, um zudem die Musik- und Kulturszene der Stadt erlebbar zu machen.

Neben maßgefertigten Möbeln des Studios der Designerin wurden Vintage-Objekte und Leuchten des Kölner Studios Kuhlmann integriert. Die akustische Untermalung erfolgt über ein eigens entwickeltes Soundsystem. Zudem wird ein Kunstprogramm unter dem Titel „The City Beneath the City“ umgesetzt. Die von Christian Ganzenberg, dem Direktor des Münchner Kunstfestivals Various Others, kuratierte Auswahl konzentriert sich auf zeitgenössische Künstler aus dem lokalen Umfeld.
 

Japanische Kulinrik

Für die Kulinarik sorgt das japanische Restaurant Ibasho. Die Gäste erwartet ein Menü, das vom beratenden Chefkoch Alex Craciun in Zusammenarbeit mit dem Küchenteam des Ibasho entwickelt wurde. Craciun bringt dabei seine Erfahrung aus Sterneküchen in Japan ein sowie aus seiner Mitwirkung an der Gründung von „Sosharu“ in London und seinem jüngsten eigenen Restaurant „Aces Food Craft“.

Zusätzlich verfügt das Hotel über einen Fitness- und Wellnessbereich. Die Anlage umfasst einen Innenpool, eine Sauna, ein Dampfbad sowie einen Behandlungsraum für Massagen oder Therapien. Das sportliche Angebot beinhaltet gruppenbasierte Trainingskonzepte wie MetCon-Einheiten sowie Bewegungskurse für Mobilität und Balance. 

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Dein Engel in Oberstaufen plant mit dem Projekt „Engels Ursprung“ eine umfangreiche Erweiterung. Vorgesehen sind unter anderem neue Wasser- und Freizeitbereiche, zusätzliche Gastronomieflächen sowie ein Veranstaltungsraum. Das Hotel beziffert die Investitionen auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Das Dorint Hotel An der Messe Köln feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einer internen Jubiläumsfeier für die Belegschaft. Die Unternehmensleitung hebt dabei die wirtschaftliche Bedeutung des Standorts innerhalb der Hotelgruppe hervor.

Hyatt kündigt drei neue Hotelprojekte in Rom und auf Sizilien mit insgesamt 428 Zimmern an. Damit führt das Unternehmen zwei neue Marken auf dem italienischen Markt ein und reagiert auf die prognostizierten Wachstumswerte im europäischen Tourismus.

Das Ostsee Baumhaushotel in Wangels geht mit 14 Stelzenhäusern in seine erste komplette Saison. Das Projekt verbindet naturnahen Tourismus mit ökologischen Ausgleichsmaßnahmen und regionalem Handwerk in Schleswig-Holstein.

Griffin Capital Partners und die Primestar Group haben ein paritätisches Joint Venture unter dem Namen Prime Griffin Hotels gegründet. Das neue Unternehmen strebt den Aufbau einer Hotelplattform in den größten polnischen Metropolen an.

Mövenpick Hotels & Resorts vergrößert das internationale Portfolio durch Neueröffnungen in Montenegro, Usbekistan, Armenien und Kroatien. Zudem plant die Hotelmarke der Accor-Gruppe für das Jahr 2027 den Markteintritt in Großbritannien.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?

Whitbread startet mit steigenden Umsätzen und höheren Vorausbuchungen in das neue Geschäftsjahr. Während der Hotelkonzern an seinem Umbau zum reinen Hotelunternehmen festhält, fordert der Investor Corvex weiterhin einen Verkauf des Unternehmens.

Ob Guide, Bestenliste oder Qualitätssiegel: Die Zahl der Veröffentlichungen, die Hotels bewerten oder empfehlen, wächst kontinuierlich. Mit „Die 111 besten Hotels in Europa“ bringt der Jahreszeiten Verlag nun ein weiteres solches Format auf den Markt.

Nach einem Großbrand im April plant das Hotel Klosterbräu in Seefeld eine Wiedereröffnung zum 1. Dezember. Trotz eines Schadens im zweistelligen Millionenbereich laufen die Wiederaufbauarbeiten bereits auf Hochtouren.