Jagdfeld-Prozess wird noch lange dauern

| Hotellerie Hotellerie

Eigentlich sollte im Schadensersatz-Prozess von Anno August Jagdfeld gegen die Versicherung „Signal Iduna“ noch in diesem Jahr das Urteil fallen. Daraus wird nun aber nichts: Der Richter hat laut Bild gleich 18 neue Verhandlungstage angesetzt. Und das verteilt auf fünf Monate. Los geht es demnach ab Oktober 2019. Ab dann wird jeden Montag ab 9 Uhr vor dem Dortmunder Landgericht verhandelt. 

Jagdfeld fordert von der Versicherung eine Milliarde Euro Schadensersatz. Seiner Meinung nach habe die Signal Iduna eine Rufmordkampagne gegen ihn betrieben. Laut Bild-Bericht vergleicht der Unternehmer seinen Fall mit dem von Leo Kirch. Nach jahrelangem Rechtsstreit hatte die Deutsche Bank Kirchs Erben 775 Millionen Euro überweisen müssen. 

Ein Sprecher der Versicherung sieht das jedoch anders. Wie er der Bild mitteilte, werde Herr Jagdfeld das Gericht nicht überzeugen können, egal wie viele Zeugen er noch befragen werde. Es habe sich niemand aus der Signal Iduna Gruppe jemals negativ über ihn geäußert. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Google startet Hotelbuchungen direkt im KI-Modus seiner Suche. Zum Start in den USA sind unter anderem Booking.com, Expedia, Hilton, IHG und Marriott eingebunden. Nutzer können Hotels im KI-Modus auswählen und die Buchung über Google Pay abschließen. Inzwischen sind auch weitere Einzelheiten zu Ranking, Werbung, Datenweitergabe und technischer Anbindung bekannt.

Thüringens Übernachtungszahlen sind im ersten Halbjahr 2026 nahezu stabil geblieben. Während Hotels mehr Übernachtungen verzeichneten, gingen die Zahlen bei Gasthöfen, Pensionen und Campingplätzen zurück.

Berlin hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 13,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, während die Zahl der Gäste aus Deutschland um 1,8 Prozent stieg.

Rund 2,5 Millionen Gäste und 6,3 Millionen Übernachtungen hat Brandenburg im ersten Halbjahr 2026 registriert. Landesweit gingen die Zahlen leicht zurück, während einzelne Reiseregionen und Städte Zuwächse verzeichneten.

Das Althoff Seehotel Überfahrt hat seinen Wellnessbereich neugestaltet und den "4 elements spa by Althoff" in Betrieb genommen. Seit Anfang August empfängt die Einrichtung Gäste mit einer neuen Raumgestaltung und erweiterten Angeboten.

Wyndham Hotels & Resorts hat das erste Hotel seiner Kernmarke in Frankfurt am Main eröffnet und erweitert damit das Angebot im gehobenen Segment um 146 Zimmer. Im Zuge des Rebrandings zu Wyndham wird nun umfassend renoviert.

Aus dem traditionsreichen Hotel Schwanen in Freudenstadt ist ein neues Hospitality-Angebot geworden. Heute teilen sich das Moe by Limehome mit 21 Zimmern und Suiten und das Restaurant Wilma Wunder die Adresse. Hinter dem Umbau steht Investor Orhan Tiryaki

Die Lopesan-Gruppe erhält von der Regierung der Kanarischen Inseln 300 Millionen Euro Entschädigung. Die Hotelgruppe ist auch in Deutschland vertreten und führt hier über IFA by Lopesan Hotels vier Häuser.

IHG Hotels & Resorts übernimmt in Kooperation mit GCP Hospitality ein Portfolio von 14 Hotels in Kyoto. Diese sollen innerhalb der kommenden zwölf Monate schrittweise unter den Marken Garner und Holiday Inn Express neu positioniert werden.

Der erhoffte Aufwärtstrend im Thüringer Tourismus ist in der ersten Jahreshälfte ausgeblieben. Ferienheime, aber auch Campingplätze und Jugendherbergen verbuchten weniger Übernachtungen.